Gebühren für Päckchen aus China steigen deutlich

Fairerer Wettbewerb im Versandhandel

Während nun die USA mit einer Sonderregelung schon in diesem Jahr die Gebühren selbst festlegen dürfen, gilt dies für andere Staaten erst ab 2021. Trotzdem dürfen auch sie bereits in diesem Jahr ihre Gebühren leicht anheben - was nun bereits zu dem deutlichen Plus führte. Bislang mussten die Chinesen kaum Porto für ihre Sendungen abführen, da China noch als Land eingruppiert war, das vom Weltpostverein besonders gefördert wurde. Trotz der neuen Freiheit bei der Preisgestaltung wird es weiterhin eine Obergrenze geben. So dürfen die Gebühren maximal bei 70 Prozent des Inlandsportos liegen.
Reinhard Houben, der wirtschaftspolitische Sprecher der FDP-Fraktion im Bundestag, begrüsste die neuen Regeln als wichtigen Schritt zu einem faireren Wettbewerb im Versandhandel. "Wichtig ist jetzt, dass die Bundesregierung als Hauptaktionär der Deutschen Post für eine zügige Anpassung der Gebühren für Sendungen aus dem Ausland sorgt", sagte Houben.


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