12 SEO-Tipps für Shop-Betreiber

Kundenmeinungen, Seitennavigation und Social Media Buttons

4. Kundenmeinungen einbinden
Davon abgesehen, dass Produktseiten durch informative Kundenfeedbacks und Bewertungen besser konvertieren, können Sie aus SEO-Perspektive davon ausgehen, dass sowohl die Kommentarfunktion als auch häufige, aktuelle Inhalte das Ranking der Seite verbessern.
5.   Die Seitennavigation
Die Navigation erfüllt aus SEO-Sicht gleich mehrere Funktionen. Intelligent und nutzerfreundlich umgesetzt, erhöht sie die Verweildauer auf Ihrem Shop und steigert die Interaktionstiefe. Nutzer werden auf die für sie relevanten Inhalte gelotst und bleiben so auf der Seite, ausserdem werden sie weitere Inhalte aufmerksam gemacht und rufen diese auf - beides spricht für eine gute Nutzerinteraktion und damit die Relevanz der Seite. Von Bing wissen wir zudem, dass auch der Webseitenaufbau kritisch unter die Lupe genommen wird. Man kann also auch davon ausgehen, dass Google die Navigation nach strukturellen Faktoren, die die Nutzerfreundlichkeit beeinflussen, untersucht.
 
6. Social Media Buttons
Dazu gibt es nicht viel mehr zu sagen, als dass jeder davon ausgeht, dass Google sie positiv bewertet. Und je mehr Social Sharing Signale generiert werden, umso besser wird es sein.
 
7. Die URL
Keyword, Länge und Struktur sind hier wichtige SEO-Faktoren. Verwenden Sie einfache, klar strukturierte URLs, die das wichtigste Keyword beinhalten, damit Google weiss, worum es geht. Bewährt hat sich bei Onlineshops folgende Struktur:
 
Onlineshop.de/Kategorie/
Onlineshop.de/Kategorie/Unterkategorie
Onlineshop.de/Kategorie/Unterkategorie/Produktname
 
8. Metadescription und Snippets
Die Metadescription einer Seite ist heute für das Ranking kein Faktor mehr. Sie sollten die 156 Zeichen aber nutzen, um auf der Google-Ergebnisseite eine optimale Vorschau (Snippet) zu Ihrem Angebot und Ihren Leistungen zu liefern. Die Keywords in der Metadescription sind also kein SEO-Instrument, sondern Eye-Catcher und Orientierung für die Nutzer. Anders verhält es sich mit Rich Snippets. Bei dieser Technik weisen Sie bestimmten Content Elementen Ihrer Webseite eine spezifische Bedeutung zu. Man spricht daher auch von semantischer Auszeichnung. So können Sie innerhalb Ihres HTML-Quelltextes die Bereiche markieren, die in der Google-Vorschau dargestellt werden sollen. Etwa Preis, Verfügbarkeit, Nutzerbewertung oder Produktbilder.

Bei Bildern sind eindeutige, beschreibende Dateinamen sowie Alt- und Title-Tags wichtig. Bei einer Webseite mit drei Bildern mag das wenig relevant sein, bei einem Shop mit hunderten von Produktbildern ist die Wirkung nicht zu unterschätzen.
 
9. Ladezeiten des Shops
Unabhängig davon, was nun tatsächlich die maximale Ladezeit ist, die ein Nutzer im Durchschnitt toleriert - als Faustregel gilt: Je schneller, umso besser. Denn dauert es zu lange, brechen Nutzer den Besuch im Shop einfach ab… und kommen in der Regel auch nicht wieder. Niemand weiss, welche Zeit Google ansetzt und welche Faktoren diesen Wert weiter beeinflussen (Region, stationär oder mobil, Inhalte). Kurze Ladezeiten - und daher eine gute Kompression der Produktbilder - spielen aber nachweislich eine grosse Rolle. Manches Mal hängen lange Ladezeiten auch mit der Codequalität zusammen. Womöglich werden unnötige Anfragen ausgeführt oder es existieren umständliche Workarounds, die die Performance beeinträchtigen. Ein Code Review schafft Klarheit und deckt mögliche Probleme auf.
 
10. Content Commerce - Inhalte
Womit wir beim nächsten Thema sind. Die visuellen Inhalte wie Videos und Bilder sollen natürlich den Kunden ansprechen und überzeugen. Ausserdem suchen viele potenzielle Kunden über die Google-Bildersuche. Ohne diese Inhalte muss Google davon ausgehen, dass Ihr Angebot für Besucher uninteressant ist. Denken Sie aber an die Metainformationen und behalten Sie die Ladezeiten im Auge.
Ähnliches gilt für Texte. Produktbeschreibungen von wenigen Wörtern können kaum relevante Informationen für den Nutzer transportieren. Ob es nun 150 oder 250 Wörter sein sollten, lässt sich zwar nicht sagen, es dürfte auch von der Struktur und weiteren Faktoren abhängen. Mehr als 140 Zeichen à la Twitter müssen es aber mit Sicherheit sein.
 
11. Nicht lieferbare oder eingestellte Produkte
Sie haben viel Zeit und Mühe investiert, um diese Seiten zu optimieren und auch wenn es die Produkte nicht mehr gibt, lassen sich die Seiten doch weiter für SEO nutzen. Sie bringen immerhin noch Besucher auf Ihren Shop. Lassen Sie sie online, bis wieder Artikel verfügbar sind oder richten Sie eine Weiterleitung zu den Nachfolgeprodukten ein. Wichtig ist nur, dass Sie die Inhalte der Seite so anpassen, dass der Nutzer klar über die aktuelle Situation informiert wird und ihm Alternativen geboten werden.
12. Mobiloptimierter Onlineshop
Laut Google ist das Fehlen einer Mobilstrategie etwa so, als sei der Shop an einem Tag pro Woche geschlossen. Aus US-amerikanischer Sicht ein Service-Desaster und daher Grund genug für eine Abwertung. Und die Marktentwicklung gibt Google recht: Immerhin 30 Prozent aller E-Commerce-Umsätze werden im US-Markt über mobile Endgeräte generiert. Ein Drittel der für diese Umsätze verantwortlichen Kunden kauft ausschliesslich auf mobiloptimierten Shops. Wenn Sie Ihren Shop mit einem responsiven Design für diese Kunden öffnen, wird sich Ihr Ranking deutlich verbessern.




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