Corona führt zu Anstieg von App-Betrug

Gefährdet sind vor allem Shopping Apps

Der Betrug entsteht beispielsweise, wenn eine Site fälschlicherweise angibt, einen User zum Download einer App bewegt zu haben (App-Install-Fraud) und dafür die entsprechende Provision kassiert. Die meisten dieser betrügerischen Installationen sind das Ergebnis von Bot-Angriffen, in Deutschland immerhin 75 Prozent.
Grundsätzlich, so der Report, sind Gaming Apps recht erfolgreich im Kampf gegen Betrug. Im Non-Gaming-Bereich stehen vor allem Apps aus dem Finanzbereich (50 Prozent) und Shopping-Apps (30 Prozent) unter Beschuss. Das liegt an den höheren Cost per Install, höheren Marketingbudgets und damit verbunden auch höheren Erlösen für die Betrüger.
Inzwischen haben Betrüger eine neue Masche entdeckt: Post-Attribution Fraud. Diese App-Installationen können bislang nur schwierig blockiert werden. Bei dieser technisch fortgeschrittenen Betrugstechnik scheint sich - auch in Deutschland - seit Mai eine neue Welle anzubahnen.
"App Marketer sollten sich also keineswegs in falscher Sicherheit wiegen", sagt Ben Jeger, Managing Director Central Europe bei AppsFlyer. "Kaum schieben Entwickler einem möglichen Einfallstor den Riegel vor, arbeiten findige Betrüger schon an neuen Wegen, sich auf Kosten der ganzen Branche zu bereichern."


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