Monsterjagd im hohen Gras 26.11.2019, 10:27 Uhr

«Pokémon Schwert und Schild» im Test

Seit 20 Jahren gibt es die «Pokémon»-Reihe in Europa. Optisch hat sich seitdem einiges getan, am Spielprinzip weniger. Jetzt ist das neue «Pokémon Schwert und Schild» da.
Ein Pikachu kämpft gegen ein Picochilla. Die Duelle sind das Herzstück von «Pokémon Schwert und Schild».
(Quelle: Nintendo )
Der Weg an die Spitze der Pokémon-Liga hat sich lange nicht mehr so aufregend angefühlt. Die Fans auf den Rängen jubeln, durch den einen dunklen Gang tritt man in die Arena - ein riesiges Sportstadion. Gleich rauschen hier die Pokémon aus ihren Bällen. Das Duell kann beginnen.
«Pokémon Schwert und Schild» trägt dick auf und hebt den Arenakampf der kleinen Monster auf ein neues Level. In den früheren Teilen der Reihe ähnelten die Duelle immer einem privaten Kräftemessen in einer Turnhalle. In «Pokémon Schwert und Schild» ist es ein riesiges Sport-Event - und der Monster-Trainer ein gefeierter Star.
Für Fans ist «Pokémon Schwert und Schild» das wohl am meisten erwartete Spiel für die Nintendo Switch. Denn im Gegensatz zu «Pokémon Let's Go», einem Remake der klassischen roten und blauen Editionen für den Game Boy, ist es ein eigenständiges Spiel mit eigener Geschichte. Spieler können sich für die «Schwert»- oder für die «Schild»-Variante entscheiden. Die Unterschiede sind aber klein.

Alles wie gehabt und doch ist vieles anders

Nintendo und Entwickler Game Freak haben am Grundprinzip nicht gerüttelt: Spieler schlüpfen in die Rolle eines Jungen oder Mädchens, um der beste Pokémon-Trainer zu werden. Mit dem ersten Monster im Gepäck streift man fortan durch die Welt, um im hohen Gras andere Kreaturen zu fangen und gegen sie anzutreten. Auf dem Weg warten besondere Prüfungen: Acht Arenaleiter müssen besiegt werden, bevor man am Ende gegen die stärksten Trainer der Spielwelt in den Ring steigen kann.
Spieler erforschen in «Schwert und Schild» eine neue Region namens Galar. Sie ist Grossbritannien nachempfunden und enthält eine Vielzahl neuer Pokémon. In den Minen taucht etwa das Pokémon Wagong auf. Es sieht ein wenig aus wie eine Lore voll Steinkohle. Im hohen Gras findet man Wollys, kugelrunde Schäfchen.


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