Welches DAB+-Radio ist das richtige für mich?

Robert Revival iStream 3 und Sharp DR-450

Roberts Revival iStream 3
Quelle: Roberts
Roberts Revival iStream 3
Dieses Retro-Radio sieht nur auf den ersten Blick altbacken aus. In Wahrheit verbirgt sich hinter der Fender-Verstärker-Optik ein topmodernes Radio mit einigen Tricks in der Kiste. Als zweitteuerstes Gerät im Test darf man auch etwas erwarten, aber das Roberts Revivals iStream 3 überzeugt in der Praxis klar mehr als bei der Namensgebung. Optisch ist das Radio an ältere Fender-Gitarrenverstärker angelehnt, inklusive Tragegriff und Steuerungsknöpfen auf der Oberseite. Dass die Steuerungselemente dabei etwas wacklig wirken, ist zwar schade, aber eigentlich schon wieder stimmig zur Designvorlage.
Bei der Ausstattung kann der iStream 3 dann so richtig punkten: DAB+, FM, AUX-Stecker, Bluetooth und Wi-Fi sind selbstverständlich. Dazu ist es möglich, Geräte per USB zu verbinden. Alexa ist ebenfalls integriert. Praktisch: Wie ein richtiger Gitarrenverstärker bietet der Revival iStream 3 sowohl einen Kopfhöreranschluss als auch einen Line-out-Stecker, um das Radio an andere Audioanlagen anschliessen zu können.
Der Sound überzeugt ebenfalls. Zwar gibt Roberts keine genauen Angaben zur Leistung der Lautsprecher an, sie klingen aber dennoch ausgezeichnet. Lediglich der Pure Evoke C-F6 bietet leicht schönere Höhen. Ein weiteres Detail: Der iStream 3 wird per AAA-Batterien angetrieben. Verwendet man Akkubatterien, können diese direkt im Radio aufgeladen werden.
Sharp DR-450
Sharp DR-450
Quelle: Sharp
Um einiges günstiger als der JBL Tuner ist das DR-450-Radio von Sharp. Mit nur gerade 3 Watt Nennleistung einer einzelnen Mono-Box ist das Radio eher für kleinere Räume gedacht und kann klanglich nicht wirklich mit der Konkurrenz mithalten. Dafür macht sich das kompakte Gerät mit seinem ansehnlichen Holzrahmen beispielsweise auch in der Küche sehr gut.
Die Ausstattung des DR-450 ist ebenfalls etwa dem Preis entsprechend. DAB+ und FM sowie Bluetooth beherrscht das Gerät. Damit ist allerdings auch schon Schluss. Wer aber sowieso nur das Radio braucht, spart so recht viel Geld.
Bedienung und Darstellung sind so einfach wie möglich. Die Steuerung erfolgt über ein Drehrad und ein Set von Knöpfen auf der Front. Als Anzeige verwendet das Radio ein monochromes LCD, das neben Uhrzeit und Einstellungen auch die Metadaten von Radiosendern anzeigt.
Mit seiner kompakten Grösse und dem schicken Design kann Sharps DR-450 durchaus überzeugen. Der Sound reicht jedoch nur für kleinere Räume und wird Audiophile garantiert nicht vom Hocker hauen. Für knapp 80 Franken geht das aber in Ordnung.



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