Überhöhte Provisionen? 24.06.2019, 15:29 Uhr

Apple wehrt sich vor EU-Kommission gegen Spotify-Vorwürfe

Spotify hatte im März offizielle Beschwerde bei der EU-Kommission gegen Apple eingereicht. Der Vorwurf: Apple verlange von Spotify-Kunden überhöhte Provisionen. Der iPhone-Konzern hat sich gegen die Anklage nun zur Wehr gesetzt.
(Quelle: Apple)
Apple hat sich gegen den Vorwurf des Musikdienstes Spotify zur Wehr gesetzt, man verlange von den Kunden des Streaming-Dienstes überhöhte Provisionen. Spotify-Chef Daniel Ek habe in seiner Beschwerde bei den Wettbewerbshütern der Europäischen Union mit falschen Zahlen agiert, heisst es in einer Stellungnahme des iPhone-Konzerns an die EU-Kommission. Über den Vorgang hatten zuerst das "Handelsblatt" und "Spiegel Online" berichtet.
Spotify hatte im März offizielle Beschwerde bei der EU-Kommission eingereicht. Der Musikstreaming-Marktführer argumentierte unter anderem, er sei dadurch im Nachteil, weil er für Abo-Abschlüsse innerhalb der iPhone-App 30 Prozent der Erlöse an Apple abgeben müsse. Der Plattform-Betreiber selbst könne beim eigenen Streaming-Ddienst Apple Music hingegen den gesamten Betrag behalten. Einzelnutzer zahlen derzeit rund zehn Euro im Monat für einen Zugang zu Spotify oder Apple Music.




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