Verbraucherzentrale 25.06.2020, 19:33 Uhr

Warnung vor Fake-Shops in der Corona-Krise

Unschlagbar günstige Angebote, professioneller Web-Auftritt - doch die Ware gibt es in den meisten Fällen gar nicht. Fake-Shops versuchen gerade in der Corona-Krise, Verbraucher zu neppen - und schaden dem Image seriöser Online-Händler.
Fake-Shops kann man laut Verbraucherschützer daran erkennen, dass sie neben den unglaublich günstigen Preisen in der Regel Vorkasse verlangen.
(Quelle: Andrea Warnecke/dpa-tmn)
Sie sind oft nicht auf den ersten Blick erkennbar, doch der Schaden bleibt nicht aus: Die Gefahr, Opfer von Fake-Shops beim Online-Einkauf zu werden, sei in der aktuellen Corona-Krise besonders hoch, warnt die Verbraucherzentrale Berlin und rät zu erhöhter Vorsicht.
Oft seien Fake-Shops gute Kopien real existierender Websites, die mit besonders günstigen Preisen locken. Die angegebenen Kontaktdaten und das Impressum seien, wenn überhaupt vorhanden, aber meist falsch. In einigen Fällen werden dafür auch andernorts gestohlene Daten von Nutzern missbraucht. Die Ware, wenn sie denn überhaupt existiert, sei allenfalls minderwertig.
Damit sind sie auch für seriöse Online-Händler eine Gefahr, vor allem dann, wenn der Fake-Shop einem bestehenden ähnelt.
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Es gibt viele offensichtliche Faktoren, die auf einen betrügerischen Online Shop hinweisen können: fehlende Gütesiegel, kein Impressum, nur eine Zahlungsart. Doch diese reichen oft nicht mehr aus, um einen Fake Shop zu entlarven.



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