Der ultimative Notebook-Guide

Die Notebooks im Einzeltest

Unsere getesteten Geräte
Quelle: PCtipp
Der PCtipp hat die fünf Allround-Notebooks ausgiebig geprüft. Alle Details und Bewertungen zu den Laptops finden Sie in der Übersichtstabelle. Unsere Messungen zu Tempo, Akkulaufzeit und Lautstärke finden Sie in der Tabelle.
Acer Swift 5
Acer Swift 5 SF514
Quelle: Acer
Das Swift 5 von Acer ist mit seinen 970 Gramm das Leichtgewicht unter den Allroundern. Vor allem beim Design kann dem Gerät kein anderer Laptop das Wasser reichen. Der 14-Zöller besteht aus einem Lithium-MagnesiumBody und ist mit 32,9× 1,4 × 22,8 Zentimetern (B×H×T) das schlankeste Modell im Test. Nichtsdestotrotz ist die Ausstattung in Ordnung. Sie umfasst den Vierkernprozessor Intel Core i7-8550U, 16 GB an RAM sowie ein schnelles und 512 GB grosses SSD. Das 1479 Franken teure Notebook startet in rasanten 5 Sekunden mit Windows 10 Home auf. Aber auch bei der Akkulaufzeit zeigt sich das Leichtgewicht von der starken Seite: Mit gemessenen 7:46 Stunden liefert es den zweitbesten Wert im Testfeld ab und wird nur von HPs EliteBook 850 G5 geschlagen.
Eine weitere Besonderheit, die das Modell von den vier anderen Geräten unterscheidet, ist der Bildschirm: Beim Full-HD-Display handelt es sich um einen Multitouchscreen, der sich durch seine hervorragende Blickwinkelunabhängigkeit von 160/160 Grad (horizontal/vertikal) auszeichnet. Die Farben werden dank des IPS-Panels kontrastreich und kräftig angezeigt. Allerdings spiegelt der Bildschirm auch, was sich bei der Benutzung im Freien oder bei starkem Lichteinfall negativ bemerkbar macht. Probates Hilfsmittel war im Test, die Helligkeit des Bildschirms hochzustellen; das geht allerdings zulasten der Akkulaufzeit. Nicht ganz so gut gefiel uns die Geräuschentwicklung des Acer Swift 5. Sobald Multimediaaufgaben oder Spiele ausgeführt wurden, fuhr der Lüfter des Notebooks hörbar an. Nachdem der Prozessor zu Ende gerechnet hatte, fiel die Lautstärke aber auch wieder schnell auf einen nahezu lautlosen Geräuschpegel ab.
Bezüglich Schnittstellen gibt es nichts zu nörgeln: Nebst zwei USB-3.0- und einer USB-Type-CBuchse ist noch ein HDMI-Port untergebracht. Zur Leistung: Da das Acer-Notebook nur auf den im Prozessor integrierten Grafikchip setzt, fährt es die schwächsten Resultate ein. Für Spiele und aufwendige Multimediaaufgaben ist es somit weniger gut geeignet.
Fazit: Mit dem Acer Swift 5 präsentiert Acer ein elegantes und ordentlich ausgestattetes AllroundNotebook. Aufgrund der hohen Akkulaufzeit bei geringem Gewicht ist das Modell ein hervorragender, weil kaum spürbarer Begleiter über den gesamten (Arbeits-)Tag.
HP Elitebook 850 G5
HP Elitebook G850 G5
Quelle: HP
Das HP-Notebook ist so etwas wie der Business-Profi unter den Allroundern. Mit einem Strassenpreis von 1998 Franken mag das 15,6 Zoll grosse Modell mit Aluminium-Body zwar das teuerste im Test sein, dafür stattet es der Hersteller mit sehr hochwertigen und nützlichen Komponenten aus. Das Chassis ist sauber verarbeitet und robust. Das massive Scharnier, das Body und Display zusammenhält, macht einen stabilen Eindruck. Der Tastaturblock ist hintergrundbeleuchtet. Die einzelnen Tasten weisen einen prima Druckpunkt auf, ohne gross nachzuwippen. Ein Highlight ist der Bildschirm. Dieser kommt mit einer UHD-Auflösung (3840×2160 Pixel). Nebst der hohen Blickwinkelunabhängigkeit von 165/165 Grad (horizontal/vertikal) besticht auch dieses IPS-Panel mit satten und kontrastreichen Farben. Darüber hinaus verbaut HP einen matten Bildschirm. Der grosse Vorteil: Dadurch bleibt der Bildinhalt selbst bei starker Lichteinstrahlung immer gut lesbar.
Im Innern arbeitet der Vierkernprozessor Intel Core i7-8550U. Ihn unterstützen insgesamt 16 GB an Arbeitsspeicher sowie ein 1 Terabyte grosser SSD-Datenträger. Komplettiert wird die Ausstattung von zwei USB-3.0-Ports, einer Thunderbolt3-Schnittstelle im Type-C-Format und einer HDMI-Buchse. Der üppige Speicherausbau dürfte auch Anwender zufriedenstellen, die auf eine grosse Kapazität angewiesen sind. Als Grafikeinheit kommt mit AMDs HD Radeon RX 540 ein Mittelklasse-Chip zum Einsatz. Mit dieser Kombination aus CPU, Grafikchip und Speicher schafft das Modell sehr gute 3566 PCMark-10-Punkte im Gesamtleistungstest. Das Vorzeigeergebnis liefert das EliteBook allerdings bei der Akkulaufzeit ab: Mit gemessenen 9:31 Stunden belegt es hier die Poleposition. Kein anderes Modell hält länger durch. Auch die weiteren ergonomischen Merkmale wie das Gewicht und die Lautstärkemessung lassen aufhorchen: Mit 1,7 Kilogramm ist das Modell ultramobil.
Bezüglich des Lärmpegels fällt der verbaute Lüfter erst dann deutlich hörbar auf, wenn der Laptop über längere Zeit komplexe Multimediaaufgaben erledigen muss oder zum Zocken verwendet wird. Die Videoanzeige und einfache Videobearbeitungsaufgaben werden dagegen fast lautlos absolviert. Besonders viel bietet das EliteBook 850 G5 auch bezüglich Sicherheitsfunktionen: An Bord sind als Zugangskontrolle ein Fingerabdruckscanner sowie auch die Möglichkeit, mit der Infrarot-Webcam die Iris einzuscannen.
Fazit: HPs EliteBook 850 G5 ist das Arbeitstier unter den Allroundern. Der Laptop ist bestens ausgestattet, leistungsstark und bietet eine gute Auswahl an Authentifizierungsmöglichkeiten.
Lenovo Ideapad 320-15IKB
Lenovo Ideapad-320-15IBK
Quelle: Lenovo
Für nur 899 Franken wechselt das Lenovo Ideapad 320-15IBK seinen Besitzer. Für den Preis bekommen Anwender einen Laptop, der sich vor allem bei der Geräuschpegelmessung und der Leistung noch wacker schlägt. Defizite gibts dafür bei der Akkulaufzeit und der Ausstattung. Im Innern werkeln ein Intel-Core-i7-8550U-Prozessor, insgesamt 8 GB an Arbeitsspeicher sowie ein 256 GB grosses SSD. Letzteres ist mager bemessen. 3D-Anwendungen wie etwa Spiele werden mithilfe des AMD-Grafikchips Radeon R7 530 beschleunigt, einem in der unteren Region anzusiedelnden Mittelklassechip. Unterm Strich schafft das Notebook damit gute 3436 PCMark-10-Punkte im Gesamtleistungstest. Beim Cinebench-R15- Prozessortest stehen als Ergebnis ebenso ordentliche 552 Punkte. Beim Display gefällt uns, dass sich Lenovo für ein reflexionsarmes, mattes Panel entschieden hat. Nicht so gut finden wir, dass dieses recht kontrastarm, ja fast schon trübe ausschaut.
Die Verarbeitung des Plastik-Bodys geht noch in Ordnung, die Aufhängung des Displays am Scharnier wirkt stabil. Unseren Auf- und Zuklapptest absolvierte das Modell jeweils ohne grosses Nachschwingen. Auch bei der recht robusten Tastatur gibt es nur wenig zu bemängeln: Zwar fehlt eine Hintergrundbeleuchtung, dafür bietet das Notebook (wie auch die Geräte der Hersteller Asus, HP und Lenovo) einen separaten Ziffernblock, der Zahleneingaben massiv vereinfacht. Um USB-Peripherie anzudocken, sind zwei USB-3.0-Schnittstellen sowie eine schnelle 3.1-Type-C-Variante seitlich im Gehäuse des Notebooks integriert. Ein DVD-Brenner sowie eine HDMI-Buchse sind beim Lenovo Ideapad 320-15IBK ebenfalls dabei. Schwächen zeigt das Lenovo-Notebook bei der Akkumessung. Mit einer Laufzeit von eher schwachen 4:42 Stunden trägt das Ideapad 320-15IBK in unserem Test die Rote Laterne. Umso besser ist dafür die Lautstärke: Erst wenn über längere Zeit und intensiv auf die vorhandenen Multimediafunktionen zurückgegriffen wird, fährt der Lüfter des Laptops hörbar an.
Fazit: Lenovos Ideapad 320-15IBK kann zwar nicht ganz mit den stärksten Modellen in diesem Test mithalten. Dafür punktet der Allrounder mit einem guten Preis-Leistungs-Verhältnis und einer ausgewogenen Ausstattung.
Welcher Laptop glänzt wo?
Quelle: PCtipp


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