Online PC-Guide: alles über 5G

Umstieg auf ein 5G-Handy

Frage: Lohnt sich der 5G-Umstieg auch auf solch ein Smartphone?
Antwort: Zum jetzigen Zeitpunkt: Nein. Erst, wenn ein wirklich einigermassen flächendeckendes Netz in der Schweiz existiert, wird 5G in den Handys auch salonfähig sein. Kauft man sich eines der angebotenen Handys, muss, um überhaupt erst von der höheren Speed in den wenigen angebotenen 5G-Bereichen zu profitieren, auch noch eine 5G-Option (etwa 10 Franken pro Monat) bei Swisscom oder Sunrise hinzugebucht werden.
Swisscom: 5G kostet Fr. 10.- extra pro Monat
Quelle: Swisscom
Die zweite Möglichkeit, 5G nutzbar zu machen, ist der Umstieg von seinem derzeitigen (IP-)Anschluss auf mobiles 5G-Internet. Auch dies sollte mit Bedacht gewählt werden, und ist direkt abhängig von der Geschwindigkeit des 5G-Ausbaus. Zudem sollte man immer auch bedenken, dass, wenn es denn eine 5G-Funkzelle in unmittelbarer Nähe gibt, die zur Verfügung stehende Bandbreite auf sämtliche Haushalte wie auch Mobilgeräte, die sich in Funkzellenreichweite befinden, verteilt wird. So kann unter Umständen von dem sehr hohen Tempo auf dem Blatt Papier in der Praxis nicht mehr ganz so viel übrigbleiben.
Frage: Was ist denn für den 5G-Ausbau nötig?
Antwort: Um das 5G-Netz aufzubauen und voranzutreiben, gibt es drei Szenarien. Entweder müssen die bestehenden Antennen auch auf 5G erweitert werden, oder neue 5G-Fühler gebaut werden. Nach eigenen Angaben will Swisscom etwa 250 bis 300 5G-Antennen pro Jahr bauen. In der Praxis dürfte es wohl auf eine Kombination aus beidem hinauslaufen.
5G-Antenne von Sunrise
Quelle: Sunrise
Prinzipiell gibt es allerdings die Problematik, dass gerade in dichtbesiedelten Gegenden (Städte!) die ohnehin schon an der Grenze liegenden Strahlungswerte eingehalten werden müssen, und sich die Sachlage durch 5G weiter verschärfen wird. Hingegen kann sich in eher ländlichen Gegenenden 5G schnell als mobiles High-Speed-Internet etablieren, da es hier Kostenvorteile im Vergleich zu einem kostspieligen Glasfaserausbau gibt. Die dritte Möglichkeit, 5G voranzutreiben, ist die günstigste aber zugleich auch umstrittenste Variante, nämlich die Erhöhung der Sendeleistung. (siehe nächste Seite).


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