Display-Blitz und Falten-Filter: Tipps für gute Selfies

Blitz und Nachbearbeitung

Ist es zum Fotografieren zu dunkel, muss der LED-Blitz aushelfen. Auch der war lange Zeit der Hauptkamera auf der Rückseite vorbehalten. Aber immer mehr Hersteller stellen bei neuen Smartphone-Modellen der Frontkamera auch einen LED-Aufheller zur Seite - oder nutzen einfach den leuchtstarken Smartphone-Bildschirm als Blitzersatz. «Das Display wird dabei kurz komplett weiss und auf maximale Helligkeit erhöht, um einen Blitz zu simulieren», erklärt Peter Nonhoff-Arps vom «c't Fotografie»-Magazin die Funktion.

Auch dem besten Motiv schadet oft etwas Nachbearbeitung nicht - im Gegenteil. Wer das Beste aus seinen Selfies herausholen möchte, arbeitet nach: Apps bieten Möglichkeiten wie das Beschneiden, Farbkorrekturen oder den Einsatz vorgefertigter Filter, die viel Arbeit abnehmen. Für seinen Filter ist besonders Instagram bekannt. Es gibt aber unzählige Alternativen mit weit mehr Möglichkeiten.

«Gute Fotokorrektur auch für Selfies erlaubt Snapseed - gratis und werbefrei für Android- und iOS-Geräte», empfiehlt Foto-Experte Neumeyer. Die App verfügt neben jeder Menge Korrekturmöglichkeiten und Effekten auch über eine Gesichtserkennung. Damit lassen sich etwa gezielt die Haut glätten, Augen hervorheben und sogar nachträglich der Blickwinkel verändern.

Wem das noch nicht reicht, findet in Facetune eine App, die auf das Optimieren von Porträts und Selfies spezialisiert ist. Mit einfachen Handgriffen werden Falten geglättet, Zähne weisser, Augen grösser und Nasen kleiner. Die App für Android und iOS kostet um die vier Euro.

Mit Selfissimo sind dagegen kleine Fotosessions möglich. Die Gratis-App für Android und iOS schiesst immer dann ein Bild, wenn sich keiner mehr bewegt oder wenn das Smartphone nicht mehr bewegt wird. So sollen Fotoreihen mit verschiedensten Posen entstehen.

Von Benjamin Krüger, dpa




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