Unterhaltungselektronik: Umsätze in Deutschland gehen leicht zurück

Wer Videos streamt, bezahlt auch (in der Regel) dafür

Mehr noch als Gesundheits-Apps ist für viele Menschen Videostreaming inzwischen Standard: Demnach nutzen bereits 70 Prozent aller Befragten diese Art des Medienkonsums - 15 Prozent davon mehrmals täglich, 25 Prozent einmal pro Tag und 38 Prozent mehrmals pro Woche. Nur 13 Prozent nehmen die Angebote seltener als wöchentlich in Anspruch.
Das beliebteste Gerät für den täglichen Videokonsum ist inzwischen das Smartphone: Fast ein Drittel (28 Prozent) derer, die streamen, nutzt es jeden Tag, um Videos zu schauen, ein Fünftel (21 Prozent) mehrmals pro Woche. Smartphones liegen damit recht deutlich vor Smart-TVs (19 Prozent täglich, 28 Prozent mehrmals pro Woche) und Laptops (17 Prozent täglich, 29 Prozent mehrmals pro Woche).
Ihre Unterhaltung ist den Nutzern von Videostreaming auch zunehmend Geld wert: 38 Prozent besitzen bereits ein kostenpflichtiges Abonnement. 22 Prozent verwenden nur einen kostenpflichtigen Dienst, 32 Prozent nutzen zwei Abos, und 29 Prozent haben sogar drei oder mehr entgeltpflichtige Angebote abonniert. Im Vorjahr lag letzterer Wert noch bei 13 Prozent.
Dazu Berg: „Corona hat dem Videostreaming einen enormen Schub verliehen. Dieser Effekt wird anhalten. Streaming hat sich zur dominanten Form entwickelt, Videos und all jenes zu schauen, was man bislang als Film oder Fernsehsendung bezeichnete. Die Nutzerinnen und Nutzer sind zunehmend bereit, hierfür auch Geld auszugeben. Wir erleben derzeit das Ende der Kostenlos-Kultur im Internet“, so Bitkom-Präsident Achim Berg.
Die ganze Studie kann hier heruntergeladen werden.




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