Apple verzeichnet Umsatzrückgang

Wachstums des Dienstleistungsgeschäfts

Zugleich wuchs das Dienstleistungsgeschäft, zu dem unter anderem der Speicher-Service iCloud, der Streamingdienst Apple Music und der Anteil des Konzerns an Erlösen aus App-Verkäufen gehören, um 19 Prozent auf 10,9 Milliarden US-Dollar.
Beim lange schwächelnden iPad gab es mit dem neuen, teureren Pro-Modell einen Sprung von 17 Prozent auf 6,7 Milliarden US-Dollar Umsatz. Die Sparte mit der Computeruhr Apple Watch, dem Lautsprecher HomePod und anderen Geräten wie den AirPods-Ohrhörern steigerte den Umsatz sogar um ein Drittel auf 7,3 Milliarden US-Dollar. Das Geschäft mit Macintosh-Computern legte um acht Prozent auf den bisherigen Bestwert von 7,4 Milliarden US-Dollar zu.
Obwohl es enttäuschend gewesen sei, die Umsatzerwartung für das Weihnachtsquartal zu verpassen, zeigten die Zahlen die Stärke des Apple-Geschäfts in der Breite, erklärte Cook am Dienstag. Der Konzern hatte für das vergangene Vierteljahr ursprünglich Erlöse von bis zu 93 Milliarden US-Dollar in Aussicht gestellt. Die Erlöse in China sanken im Jahresvergleich von knapp 17,96 auf rund 13,17 Milliarden US-Dollar.

Aktie stieg an

Die Apple-Aktie legte im nachbörslichen Handel zeitweise um mehr als fünf Prozent zu. Der Konzern sass zum Abschluss des ersten Geschäftsquartals Ende Dezember auf Geldreserven von 245 Milliarden US-Dollar.
Die Zahl der insgesamt aktiven iPhone-Nutzer sei von Ende Januar bis Ende Dezember um 75 Millionen gestiegen, teilte Apple mit. Alles in allem gebe es 1,4 Millionen Nutzer von Apple-Geräten.
In Deutschland habe es deutliche Zuwächse gegeben, erklärte Apple und zeigte sich besonders mit dem Start des iPhone-Bezahldienstes Apple Pay zufrieden. Allein bei der Deutschen Bank hätten sich binnen einer Woche mehr Kunden dafür angemeldet als in einem Jahr für Smartphone-Apps auf der Konkurrenz-Plattform Android, sagte Cook.



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