Hands-on: Samsung Galaxy Z Fold 2

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Im Alltagsgebrauch stellen wir fest: Der 4500-mAh-Akku hält bei durchschnittlichem Gebrauch des Telefons den Tag durch. Danach ist aber auch fertig – abends muss das Fold 2 an den Strom. Das Netzteil lädt kabelgebunden mit 25 Watt, kabellos mit 15 Watt. Das ist eher konservativ, aber schonend für die Batterie. Der Grund dafür, dass die Batterie einen «nur» durchschnittlichen Job macht, ist allerdings ein guter Grund – wenn nicht sogar DER Grund –, das Gerät zu kaufen. Nämlich die Displays. Zum einen sind Samsungs Amoled-Displays ohnehin ein Hingucker. Zudem gibts 120 Hertz Bildwiederholrate – und obendrauf einen maximalen Helligkeitswert von 900 Nits, was so manchen (zeitgemässen!) Fernseher in den Schatten stellt. Dass die Front nun als vollständiges Display zu nutzen ist, kann gar nicht hoch genug gewertet werden. Man kann nur hoffen, dass Samsung vielleicht bald eine Mini-Tastatur zu diesem Gerät präsentiert, denn: Erst mit dem Fold 2 hantieren und dann für den Review-Text wieder in meinen in die Jahre gekommenen 760-Pixel-Laptop-Bildschirm zu blicken, da verspür ich die Lust, meine Augen mit der Käsereibe zu bearbeiten.
Auch in Sachen Haptik hat sich einiges getan. Das Scharnier fühlt sich deutlich smoother und solider an, die latente Angst, etwas zu brechen oder abzureissen, ist nicht mehr vorhanden. «Much more seemless» würde ein bekannter CEO einer asiatischen Tech-Firma sagen.
Und nicht zuletzt: Das Gerät schiesst solide Bilder – die zwar keine neuen Standards setzen, aber durchaus vorzeigbar sind.

Fazit

Samsung hat beim Galaxy Z Fold 2 die Schwächen ausgemerzt und die Stärken des Vorgängers noch einmal verbessert. Me likey.



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