Test: smarter Lautsprecher Ikea Symfonisk

Soundqualität und Fazit

Soundqualität

Ikea Symfonisk: Stereo-Sound dank zweier Lautsprecher
Quelle: Ikea
Da es sich zudem um ein Multiroom-Soundsystem handelt, lässt sich der Lautsprecher in einem entsprechenden Verbund separat oder auch gezielt in einer getrennten Gruppe ansteuern. Die Idee: Lautsprechergruppen, die räumlich voneinander getrennt stehen oder sich auf verschiedenen Etagen befinden, lassen sich so jeweils mit einem anderen Sound belegen. Aber auch das geht schnell von der Hand: Dazu wird unter dem Menüpunkt Räume die entsprechende Gruppe mit den Lautsprechern hinzugefügt, danach noch das abzuspielende Lied oder der Streamingdienst ausgewählt. Fertig.
Ikea Symfonisk: die drei Tasten zur Steuerung der Soundwiedergabe
Quelle: NMGZ
Architektonisch verbaut Sonos in der Symfonisk-Lampe eine Kombination aus Hoch-, Mittel- und Tieftönern. An der Klangqualität gibt es, gerade in Anbetracht des günstigen Preises, nur wenig zu monieren. Die etwa 40 Zentimeter grosse Box mit einem Durchmesser von 18 Zentimetern verfügt gleichermassen über einen «gesunden» Bass wie auch präzise Höhen. Selbst wenn die Musik sehr leise wiedergegeben wird (einstellbar über die App oder auch direkt am Lautsprecherfuss über die «+»- und «-»-Taste), bleibt das Klangbild sauber. Apropos Tasten: Um das nächste anstehende Lied abzuspielen, muss die in der Mitte befindliche «Play»-Taste zweimal gedrückt werden. Drückt man sie hingegen dreimal schnell hintereinander, springt der Player wiederum auf Start zurück, was doch etwas umständlich ist. Ein Kritikpunkt ist dabei sicherlich der, dass es sich um Monosound handelt, der von der Box wiedergegeben wird. Um Stereosound zu bekommen, lassen sich immer nur zwei identische Lautsprecherpaare zusammenfassen. Auch einen Audio-Ausgang, mit dem sich die Box mit einer Soundanlage koppeln lassen würde, sucht man beim Symfonisk-Modell vergeblich.

Fazit

Ikeas Symfonisk ist eine prima funktionierende 2-in-1-Lautsprecher-Box. Sie lässt sich nicht nur schnell einrichten, auch an der Soundqualität – sieht man von den genannten, kleineren Defiziten ab – ist nur wenig auszusetzen.
Ikea Symfonisk
Positiv: Preis, unauffälliges Design, App, Bedienung, Streamingdienste, Inbetriebnahme, Soundqualität
Negativ: Leuchtmittel (E14, 7 Watt) muss dazugekauft werden, Mono-Sound, kein Audio-Ausgang
Details: Smarte Tischlampe (Licht-Lautsprecher-Kombination), WLAN, LAN, Tasten für: «Play», «Lauter», «Leiser», Sonos-App, Sprachsteuerung, Multiroom-fähig, koppelbar mit Sonos-Lautsprechern, div. Streamingdienste, Podcasts, lokale Soundwiedergabe, 2 Jahre Garantie
Strassenpreis: Fr. 199.–
Info: www.ikea.ch



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