iPhone 5s und iPhone 5c im Test

iPhone per Fingerabdruck entsperren

Touch ID heisst der neue Fingerabdrucksensor im Home Button des iPhone 5S.
Quelle: Apple
Eine der am meisten diskutierten Neuheiten beim iPhone 5s ist Touch ID, der im Home-Button untergebrachte Fingerabdruck-Sensor. Die Einrichtung dauert etwa eine Minute, insgesamt lassen sich fünf Finger registrieren, etwa wenn man das gute Stück seinem Kind anvertrauen möchte. Die Entsperrung funktionierte im Test in nahezu 100 Prozent der Fälle sofort, manchmal muss man den Finger aber ein zweites Mal auflegen. Ausserdem verlangt das iPhone bei tiefgreifenden Änderungen im System zusätzlich die Eingabe des PIN-Codes.
Der Sensor bietet eine äussert einfache Sperrung des Geräts, und auch wenn der Sensor überlistet werden kann, so ist dies doch mit erheblichem Aufwand verbunden. Damit dürfte Touch ID bei Taschendiebstahl oder wenn man das Gerät im Taxi hat liegen lassen, genauso sicher sein wie ein PIN.

A7-Prozessor mit 64-Bit-Architektur

Im Inneren des iPhone 5S verrichtet eine A7-Dualcore-CPU mit 64-Bit-Architektur und 1,28 GHz Taktfrequenz ihren Dienst.
Quelle: Apple
Als weiteres Alleinstellungsmerkmal hat Apple bei der Präsentation des iPhone 5s den neuen A7-Prozessor mit 64-Bit-Architektur herausgehoben. Dabei handelt es sich zwar nur um eine Dualcore-CPU mit 1,28 GHz (Ergebnis des Benchmarks Geekbench), die mit einem Gigabyte Arbeitsspeicher auskommen muss. Laut verschiedenen Benchmarks ist diese Kombination aber extrem schnell und überbietet neben aktuellen Topmodellen wie dem HTC One auch den A6-Chip, der ausser im iPhone 5 auch im iPhone 5c seinen Dienst verrichtet, um Längen.
Wie sich dieser Geschwindigkeitsgewinn allerdings im Alltag bemerkbar macht, lässt sich derzeit noch nicht abschliessend beurteilen, da entsprechende Apps fehlen. Wie gewohnt laufen sämtliche Anwendungen absolut flüssig, Spiele sehen dank hohem Detailgrad und guter Framerate blendend aus – auch wenn die Bildschirmdiagonale den Spielspass doch etwas einschränkt.
Spannend dürften in diesem Zusammenhang Anwendungen werden, die Entwickler auf Basis des ebenfalls neuen Co-Prozessors M7 programmieren können. Dieser entlastet den Hauptprozessor, indem er Daten verschiedener Sensoren wie etwa dem Gyroskop- oder Beschleunigungssensor verarbeitet. Apple verspricht sich hiervon neue Anwendungsmöglichkeiten, unter anderem im Bereich Health und Sport, aber auch eine mögliche iWatch dürfte von dem zusätzlichen Prozessor profitieren.



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