Test: Capture One Pro 21

Lohnt das Update?

Besitzer von Version 20 werden es sich gut überlegen, ob sie den Sprung auf Version 21 machen. Am ehesten dürften die Hochzeits- und Event-Fotografen schwach werden, die mit einer Unmenge an Bilder vom Shooting zurückkehren und diese nun mit der «Speed Edit»-Funktion schneller in Form bringen. Bei 1000 Fotos kann der Preis für das Update schnell amortisiert werden.
So oder so lässt sich nicht verbergen, dass Capture One die Kunden in Richtung eines Abos dirigieren möchte. Dieses kostet 178 Franken pro Jahr und wäre in diesem Fall bereits günstiger als das jährliche Update. Doch wer es sich leisten kann, auch einmal ein oder zwei Jahre auszusetzen, wird die Möglichkeit eines Einmal-Kaufs zu schätzen wissen. Die Preise im Detail finden Sie hier.

Fazit

Das Update auf Capture One 21 ist eher bescheiden ausgefallen. Das ändert jedoch nichts daran, dass die Software ein sehr mächtiges und trotzdem zugängliches Werkzeug für alle ernsthaften Fotografen und natürlich erst recht für die Profis ist. Die enorm anpassungsfähige Oberfläche, die Farbkorrekturen und das Tempo machen die Arbeit damit zur Freude. Viele weitere Details finden Sie in unserem Test zu Capture One 20.
Die Versuchung war allerdings gross, die Software wegen der fehlenden Unterstützung für Apples neue M1-CPU abzustrafen. Allerdings ist der Kreis der Betroffenen noch relativ klein und ich bin guter Dinge, dass diese Scharte schon bald ausgewetzt wird. Wenn Sie ausserdem mit der etwas zweifelhaften Updatepolitik leben können, verdient Capture One 21 auf jeden Fall eine Kaufempfehlung.

Testergebnis

Oberfläche, Anpassungsfähigkeit, Tempo, Farbkorrekturen
Keine M1-Unterstützung, keine iPad-Version, Hilfe zurzeit nur in Englisch

Details:  ab macOS 10.13, Intel Core i3, 8 GB RAM; ab Windows 8.1 64-bit, Intel Dual-Core, 8 GB RAM

Preis:  296 Franken (einmalig) oder ab Fr. 14.80 Franken pro Monat (Abo)

Infos: 



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