Open-Source-Browser 10.07.2019, 10:14 Uhr

Firefox 68 und neue ESR-Version gehen an den Start

Mozilla hat die neue Version 68 seines Firefox-Browsers veröffentlicht, die ebenfalls als Basis für die neue ESR-Variante mit Langzeitunterstützung dient. Das Update umfasst unter anderem eine neue Add-on-Verwaltung sowie Anpassungen an der Tracking Protection.
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Firefox ist ab sofort in der neuen Version 68 erhältlich. Das neue Release dient auch als Basis für die neue ESR-Variante mit Langzeit-Support. Zu den Highlights von Firefox 68 zählen die überarbeitete Add-on-Verwaltung, Änderungen an der Tracking Protection sowie ein optimierter Dark Mode für die Leseansicht.
Firefox 68 präsentiert Browser-Erweiterungen nun weitaus übersichtlicher.
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Die in den Browser-Einstellungen enthaltene Add-on-Verwaltung hat Mozilla in Version 68 übersichtlicher gestaltet. Nutzer sehen nun auf einen Blick, welche Erweiterung installiert und deaktiviert sind sowie welche Add-ons Zugriff auf private Fenster haben. Besonders empfehlenswerte Erweiterungen markiert Mozilla zusätzlich mit einem kleinen Pokal. Weiterführende Informationen und Einstellungen zu den einzelnen Add-ons können über das Drei-Punkt-Menü aufgerufen. Unterhalb der installierten beziehungsweise deaktivierten Add-ons präsentiert Firefox nun auch weitere empfehlenswerte Erweiterungen aus dem Store. Diese personalisierte Auswahl orientiert sich anhand der genutzten Erweiterungen, Browser-Einstellungen und Nutzungsstatistiken.

Tracking-Schutz

Der in Firefox 67 eingeführte Tracking-Schutz gegen Cryptomining und Fingerprinting ist jetzt in den strikten Datenschutz-Einstellungen integriert und muss nicht mehr über ein benutzerdefiniertes Setup eingeschaltet werden.
Daneben wurde die Leseansicht für den aktuell sehr gefragten Dark Mode in Windows und macOS optimiert. So sind nun auch Steuerelemente sowie die Seiten- und die Werkzeugleiste in der dunklen Optik gehalten.
Einen schnelleren Seitenaufbau verspricht zudem der neue WebRender für Nutzer unter Windows 10 mit AMD-Grafikkarten. Die Rendering Architektur verwendet ähnliche GPU-Beschleunigungs-Technologien wie sie auch in PC-Spielen zum Einsatz kommen. Die Software zielt darauf ab, Rechenaufgaben an die Grafikkarte abzugeben, um den Prozessor zu entlasten.


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