Internet-Kriminalität 10.09.2019, 17:45 Uhr

Cybercrime: Jeder Vierte wird Opfer

Wer mit dem Internet aufgewachsen ist, bewegt sich häufig zu sorglos im Web. Auch dann noch, wenn er bereits einmal Opfer von Cyber-Kriminalität geworden ist. Die Älteren sind da vorsichtiger.
Knapp jeder vierte Internetnutzer ist schon mindestens einmal Opfer von Cyber-Kriminalität geworden.
(Quelle: Silas Stein)
Knapp jeder vierte Internetnutzer in Deutschland (24 Prozent) ist schon mindestens einmal Opfer von Cybercrime geworden. Besonders häufig trifft es jüngere Menschen.
Wie eine aktuelle repräsentative Studie weiter zeigt, haben 36 Prozent der Betroffenen Betrug beim Online Shopping erlebt. Bei 28 Prozent von ihnen wurden vertrauliche Daten abgefischt, 26 Prozent der Betroffenen berichteten von Schadsoftware-Angriffen durch Viren oder sogenannte Trojaner. In 18 Prozent der Fälle ging es um Identitätsdiebstahl. Mit Cybermobbing oder Erpressersoftware haben jeweils 13 Prozent der Betroffenen Erfahrungen gemacht.
Das "Digitalbarometer" wird einmal jährlich vom Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) und dem Programm Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes erstellt, um Probleme im Bereich der Cyber-Sicherheit zu identifizieren. Zu diesen Problemen zählt nicht nur die Nachlässigkeit vieler Nutzer, wenn es um den Schutz vor Online-Angriffen geht. Auch den Zugang zu Informationen über aktuelle Bedrohungen empfinden viele Bürger laut Studie als nicht optimal.



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