RAM aufrüsten: Darauf müssen Sie achten!

Ist es egal, wie ich das RAM einbaue?

Nicht ganz. Die RAM-Module für PCs werden häufig in Zweier-Sets angeboten und bei PCs immer paarweise verbaut. Bei Notebooks kommen kleinere Module, sogenannten SODIMMs, zum Einsatz, die auch einzeln nachgerüstet werden können. Wenn Sie noch Steckplätze freihaben, können Sie auch einfach baugleichen Speicher nachbauen. In diesem Fall sollten Sie zu Modulen mit möglichst ähnlichen Eigenschaften greifen (Taktrate, Kapazität, Spannung, Timings). In den Handbüchern von Mainboards und auf den Herstellerwebseiten sind häufig kompatible Speicherriegel in Tabellen aufgeführt. Prüfen Sie bei der Gelegenheit am besten auch, ob es eine neue BIOS-/UEFI-Version gibt, die womöglich die Kompatibilität mit bestimmten RAM-Sticks oder die Stabilität verbessert. Auch bei RAM-Herstellern finden Sie praktische RAM-Konfiguratoren und Hinweise. Besonders nutzerfreundlich ist etwa die Seite von Kingston.
Wichtig: Vermeiden Sie RAM mit zu hoher Standardspannung. Auch beim RAM-Takt sollten Sie, abhängig vom verwendeten Mainboard und Prozessor, auf die erlaubten Höchstwerte achten. Denn oberhalb der Spezifikationen kann bei instabilem Betrieb auch die Garantie verfallen.

Welches RAM braucht mein Rechner?

Besitzer von Apple-Computern müssen nur oben am Bildschirm auf den kleinen Apfel klicken, dann auf Speicher. Dann wissen Sie gleich, welche RAM-Slots noch leer sind sowohl welche Taktfrequenz als auch welche Speichergrösse für eine Erweiterung infrage kommen. Unter Windows zeigen Sie mit dem Systembefehl msinfo32 diese Informationen an. Drücken Sie Windowstaste+R und geben Sie den Befehl im Suchfeld ein. Bestätigen Sie mit der Enter-Taste.



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