20 Jahre Ispin 08.11.2019, 08:41 Uhr

Auf dem Weg zum europäischen Cyber-Security-Player

Am Rande der Feierlichkeiten zum 20-jährigen bestehen des Bassersdorfer IT-Security-Spezialisten Ispin hat das Führungsteam über die Expansionspläne der Firma informiert.
In Feierlaune: Ispin-Gründer Marco Marchesi (links) und CEO Antonio Sirera am Event zum 20-Jahr-Jubiläum des Cyber-Security-Spezialisten
(Quelle: Carole Fleischmann für Ispin )
Anlässich des 20-jährigen Bestehens des in Bassersdorf beheimateten IT-Security-Spezialisten Ispin haben CEO Antonio Sirera sowie Gründer und Chairman Marco Marchesi über Trends der Branche und die Wachstumsstrategie des eigenen Unternehmens informiert. Letztere sieht vor allem eine Expansion in das zunächst deutschsprachige Ausland vor. Zu diesem Zweck ist vor gut anderthalb Jahren die Cymbiq Group aus der Taufe gehoben worden, die Marchesi als CEO leitet. Die Gruppe kann bei den Expansionsplänen auf das Berliner Private-Eqitity-Haus Capiton als Partner und Investor zählen.

Gewandelter Markt – Digitalisierung als «Brandbeschleuniger»

Einer der Gründe für die nun geplante Vergrösserung des Schweizer IT-Security-Players ist laut Marchesi ein Markt, der sich in den letzten Jahren stark gewandelt hat. Konkret sei das IT-Sicherheitsumfeld zunehmend komplexer geworden. «Schon seit etwa vier bis fünf Jahren beobachten wir, dass die ganz kleinen Firmen den Anforderungen seitens der Kunden nicht mehr gerecht werden können», sagt er. Die Folge sei eine zunehmende Konsolidierung der IT-Security-Anbieterszene.
«Zudem haben wir in dem ganzen Marktgeschehen einen Brandbeschleuniger, nämlich die Digitalisierung», ist Marchesi überzeugt. Je mehr ein Anwenderunternehmen seine Prozesse, Systeme und Abläufe digitalisiere, desto verwundbarer werde es auch. Daneben hat sich gemäss Marchesi die Welt der Cyberkriminalität in den letzten Jahren enorm professionalisiert. Dadurch seien auch die Anforderungen an einen Anbieter von Cybersecurity enorm gestiegen. «Das heisst, dass ein IT-Security-Anbieter eine gewisse Grösse haben muss, um professionelle Dienstleistungen im Umfeld der Cybersicherheit anbieten zu können», schlussfolgert Marchesi aus der Entwicklung.


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