SDCA
02.03.2026, 10:10 Uhr
Swiss Data Center Association erneuert Vorstand und will weiter wachsen
Die Swiss Data Center Association blickt an ihrer Generalversammlung in Schaffhausen auf ein weiteres Wachstumsjahr zurück. Mit der Wahl von Roger Süess zum neuen Präsidenten stellt der Verband die Weichen für die nächste Entwicklungsphase.
Der neue Vorstand des SDCA (v.l.n.r.): Marco Reinhard, Urs Bürgisser, Yves Zwischek, Nicola Moresi, Roger Semprini, Stefan Mayer, Roger Süess, Sergio Milesi, Thomas Diamantidis
(Quelle: zVg)
Die Swiss Data Center Association (SDCA) hat an ihrer Generalversammlung vom 26. Februar 2026 in Schaffhausen einen Wechsel an der Verbandsspitze vollzogen. Roger Süess übernimmt das Präsidium von Sergio Milesi, der den Branchenverband während fünf Jahren geführt hatte. Milesi prägte die SDCA seit der Aufbauphase und positionierte sie als Ansprechpartnerin für Politik, Verwaltung und Öffentlichkeit. In einer Zeit zunehmender regulatorischer Diskussionen habe er die Professionalisierung der Verbandsstrukturen vorangetrieben und die Interessen der Branche gebündelt vertreten, heisst es.
Mit Roger Süess rückt ein ausgewiesener Branchenvertreter an die Spitze des Verbands. Süess ist CEO und Verwaltungsratspräsident der Green Datacenter AG und verantwortet dort den strategischen Ausbau der Rechenzentrumskapazitäten in der Schweiz und in Europa. Zuvor war er unter anderem im internationalen Grossbankenumfeld tätig. Seine Erfahrung in der strategischen Steuerung geschäftskritischer IT-Infrastrukturen soll dem Verband zusätzliches Gewicht im politischen und wirtschaftlichen Dialog verleihen .
In seiner ersten Stellungnahme betonte Süess die Rolle von Rechenzentren als zentrale digitale Infrastruktur. Diese seien nicht nur Voraussetzung für die Digitalisierung, sondern auch für Wertschöpfung und digitale Unabhängigkeit.
Auch im Vorstand kam es zu Veränderungen. Heiko Siats scheidet aus beruflichen Gründen aus dem Gremium aus. Neu gewählt wurden Urs Bürgisser (Equinix) sowie Nicola Moresi (Moresi.com SA). Roger Semprini (Vaultica) wurde in seiner neuen Funktion als Group CCO erneut in den Vorstand gewählt.
Der Verband verzeichnete im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 14 neue Mitglieder. Neben Rechenzentrumsbetreibern gehören vermehrt Unternehmen aus Technologie-, Energie- und Dienstleistungsumfeld dazu. In den kommenden Jahren will die SDCA den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern auf Bundes- und Kantonsebene intensivieren und sich insbesondere in regulatorische und energiepolitische Debatten einbringen. Ziel sei es, verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für den Betrieb und Ausbau von Rechenzentren in der Schweiz zu sichern.
Mit Roger Süess rückt ein ausgewiesener Branchenvertreter an die Spitze des Verbands. Süess ist CEO und Verwaltungsratspräsident der Green Datacenter AG und verantwortet dort den strategischen Ausbau der Rechenzentrumskapazitäten in der Schweiz und in Europa. Zuvor war er unter anderem im internationalen Grossbankenumfeld tätig. Seine Erfahrung in der strategischen Steuerung geschäftskritischer IT-Infrastrukturen soll dem Verband zusätzliches Gewicht im politischen und wirtschaftlichen Dialog verleihen .
In seiner ersten Stellungnahme betonte Süess die Rolle von Rechenzentren als zentrale digitale Infrastruktur. Diese seien nicht nur Voraussetzung für die Digitalisierung, sondern auch für Wertschöpfung und digitale Unabhängigkeit.
Auch im Vorstand kam es zu Veränderungen. Heiko Siats scheidet aus beruflichen Gründen aus dem Gremium aus. Neu gewählt wurden Urs Bürgisser (Equinix) sowie Nicola Moresi (Moresi.com SA). Roger Semprini (Vaultica) wurde in seiner neuen Funktion als Group CCO erneut in den Vorstand gewählt.
Der Verband verzeichnete im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 14 neue Mitglieder. Neben Rechenzentrumsbetreibern gehören vermehrt Unternehmen aus Technologie-, Energie- und Dienstleistungsumfeld dazu. In den kommenden Jahren will die SDCA den Dialog mit politischen Entscheidungsträgern auf Bundes- und Kantonsebene intensivieren und sich insbesondere in regulatorische und energiepolitische Debatten einbringen. Ziel sei es, verlässliche und wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für den Betrieb und Ausbau von Rechenzentren in der Schweiz zu sichern.