Digitale Lösung hilft Kantonen beim Verarbeiten von Kurzarbeitsanträgen

Prozess in zwei Wochen digitalisiert

«Wir haben sofort erkannt, dass ein Robotics-Ansatz mit Anbindung ans Kassensystem des Bundes eine interessante Lösung darstellt», wird Hansruedi Born, Leiter des Amts für Informatik des Kantons Zürich, in der Mitteilung zitiert. In einer amts- und direktionsübergreifenden Anstrengung und der Abstimmung mit dem SECO sei es gelungen, innerhalb von 14 Tagen den manuellen Prozess zu digitalisieren und den drohenden Backlog abzuwenden.
Gemäss Communiqué setzt nun auch der Kanton Aargau auf das Webformular des Kantons Zürich – allerdings nur vorübergehend. Dennoch habe man dort auf eine bestehende digitale Lösung zurückgreifen können, statt Monate in eine Eigenentwicklung zu investieren. Die Umsetzung dauerte den Angaben zufolge vom Kickoff bis zum Go-live zwei Wochen. Den Nutzen fasst Fabian Ruhlé, Leiter Öffentliche Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau, wie folgt zusammen: «Wir konnten unseren Aufwand um rund 75 Prozent senken, brauchen nur noch punktuell zusätzliches Personal und können die Antragssteller innerhalb von zwei Arbeitstagen auszahlen.» Laut SAP konnte der Kanton Zürich den Aufwand durch die Automatisierung des Prozesses gar um 85 Prozent senken.


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