Millionenbetrug im Internet mit Trading-Plattformen

233 Strafanzeigen allein in Saarbrücken

Allein in Saarbrücken werden dem Bericht zufolge 233 Strafanzeigen im Zusammenhang mit den Trading-Plattformen bearbeitet. Der Hauptbeschuldigte sitze in Wien in Untersuchungshaft, einige der Beschuldigten seien noch flüchtig. Opfer wurden den Angaben zufolge gezielt in sozialen Netzwerken angeworben - und im Schnitt um mehr als 40.000 Euro betrogen.
Die Ermittler in Wien sprachen von rund zehn Beschuldigten. In Österreich werde derzeit von einer mutmasslichen Schadenssumme von etwa fünf bis sechs Millionen Euro durch Betrug beziehungsweise Geldwäsche ausgegangen. "Die genauen Schadensbeträge sind jedoch noch Gegenstand der Ermittlungen."
Aufgrund eines europäischen Haftbefehls sei ein Hausarrest gegen einen Beschuldigten in Bulgarien verhängt worden. Zudem sei ein Team "zur Vereinfachung der Führung grenzüberschreitender Ermittlungen" gebildet worden. Es habe Hausdurchsuchungen und Sicherstellungen gegeben, auch seien Konten gesperrt worden.




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