Wie Daten den digitalen Handel verändern

Qualitätsaspekte im Programmatic Advertising

Wie es gelingt, mehr Qualität in den automatisierten Medieeinkauf zu bringen, erörterte Aylin Demiral, Industry Manager Retail bei Sociomantic Labs. Das Berliner Unternehmen agiert als Demand Side Plattform und als verlängerter Arm von Werbungtreibenden, um mit eigenentwickelter Technologie Werbung einzukaufen. Qualität im Programmatic Advertising habe viele Komponenten, so Demiral. Zum Beispiel gelte es, die Anzeigen nicht nur mit einem Frequency Cap, sondern auch auf den passenden Webseiten auszusteuern. Sociomantic Labs hat einen "Supply Quality Index" entwickelt, um die Qualität bei der Platzierung der Anzeigen messen zu können. Durch Blacklisting (Liste von Publishern, bei denen kein Werbeplatz eingekauft wird) oder Whitelisting (eine Liste von Publishern, bei denen Werbeinventar eingekauft wird) kann das Qualitätslevel ebenfalls beeinflusst werden.
Felix Schirl, Geschäftsführer des Münchener Technologie-Unternehmens Trbo, zeigte in seinem Vortrag auf, welche Daten Online-Händler bereits zur Verfügung haben, um sie für eine bessere Personalisierung ihres Online-Shops einzusetzen. So kann mit relativ einfachen Mitteln die Conversion Rate gesteigert werden.
Weitere Vorträge der Konferenz befassten sich unter anderem mit dem Einsatz von Data Management Plattformen und wie Unternehmen ein immer vollständigeres Kundenprofil aufbauen können. Die nächste Data Driven Marketing Conference (DDMC) findet im November 2017 in München statt.




Das könnte Sie auch interessieren