Corona verändert die Arbeitswelt nachhaltig

Digitale Vernetzung

Neben dem Trend zum Home Office entdeckten viele Unternehmen nun noch mehr die digitale Vernetzung in der Zusammenarbeit untereinander, ist Blüher überzeugt. Das gelte besonders auch für den in Deutschland so bedeutenden Mittelstand. Die Grosskonzerne wiederum seien in diesem Netzwerk die Knotenpunkte. Den Einstieg schafft Slack oftmals über die kostenlose Basisversion, die besonders bei Start-ups beliebt ist.
Schärfster Wettbewerber vor allem in grösseren Unternehmen ist Microsoft Teams, das der Software-Hersteller in Kombi mit dem Rundumpaket Office 365 anbietet. "Das Interesse an Teams ist derzeit riesig - sowohl bei Unternehmen und Organisationen als auch in Bildungseinrichtungen und im privaten Umfeld", berichtet Bendiek. "Die Geschwindigkeit, mit der Menschen Video-Calls, virtuelle Meetings oder Screen-Sharing kreativ nutzen, ist beeindruckend."
Der Kanadier Butterfield hatte Slack 2013 gestartet und 2019 an die Börse gebracht - zuletzt lag die Aktie klar unter dem Ausgabekurs. Weltweit arbeiten gut 2.000 Menschen für Slack - aktuell auch alle im Home Office. Sitz für den deutschsprachigen Markt ist München.
Eine seiner grössten Stärken im Wettbewerb sehe Slack in der Kooperation von Mitarbeitern intern und auch über Unternehmensgrenzen hinweg über die Kanäle ("Slack-Channels"). Konkurrenten seien - wie überall in der digitalen Welt - oft zugleich Partner, betonte Blüher. So gebe es bei Slack Integrationen in Microsofts Office-Welt oder zu Spezialisten für Videokonferenzen wie Zoom oder GoToMeeting.



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