IT-Projekt 25.08.2019, 10:11 Uhr

Appenzeller Alpenbitter: Ein Webshop für drei Schwesterfirmen

Der Familienbetrieb Appenzeller Alpenbitter verbindet Tradition und Moderne. Während das Produkt das altbewährte bleibt, arbeitet im Hintergrund modernste Software im Webshop.
(Quelle: Appenzeller Alpenbitter )
Das Rezept des Appenzeller Alpenbitters ist seit mehr als hundert Jahren geheim. Natürlich wird beim Appenzeller Produzenten Tradition grossgeschrieben. In der Informatik ist das logischerweise anders. Deshalb hat sich die Firma nach gründlicher Evaluation entschieden, auf den Software-Lieferanten Abacus aus Wittenbach zu setzen.
Appenzeller Alpenbitter arbeitet schon seit 2012 mit dem Ostschweizer Dienstleister zusammen. Während der vergangenen Jahre wurde genau das umgesetzt, was im Bereich Business-Software jeweils sinnvoll und möglich war, insbesondere das ERP mit Buchhaltung, PPS und eine Auftragsbearbeitung. Auch wurde das System seitdem laufend erweitert und angepasst, wo es notwendig war.
Beim implementierten Webshop zeigte sich mit der Zeit weiterer Handlungsbedarf: Händler, Gastronomen und Privatkunden konnten die Spirituosen aus dem Appenzell zwar via Internet bestellen, aber die online einsehbare Seite bestand lediglich aus einer Eingabemaske. Aus dieser Maske mussten alle Bestellungen mühsam und fehleranfällig von Hand abgetippt werden, damit sie in der Logistik verarbeitet werden konnten. Hinzu kam, dass der Appenzeller Produk­tionsbetrieb am gleichen Ort angesiedelt ist wie seine zwei Schwesterfirmen: die Teefabrikation Crowning’s und die Weinhandlung Zafferana. Die Bestellungen aus dem gemeinsamen Warenkorb mussten noch umständlich dem jeweiligen Betrieb zugeteilt werden.

Software übernimmt

Ziel der Verantwortlichen von Appenzeller war es, dass die Kunden wie bisher aus den Sortimenten der drei Schwesterfirmen frei auswählen konnten. Anschliessend sollte es aber nur noch einen Warenkorb beziehungsweise eine Kasse geben.
Weiterhin sollte die Software-Lösung in der Lage sein, die einzelnen Produkte im Hintergrund jeweils dem korrekten Tochter­unternehmen zuzuteilen. In den Betrieben war die Vorgabe, dass der Webshop direkt mit dem ERP und somit mit dem Einkauf, der Logistik und der Finanz­abteilung vernetzt ist.
Da Abacus über Lösungen in allen Bereichen verfügt und die Logistik beim Kunden bereits auf der Software aus Wittenbach lief, stand dem Shop nicht viel im Weg. Allerdings war die Lösung eines gemeinsamen Warenkorbs noch nicht einsatzbereit vorhanden. Sie musste von den Abacus-Spezialisten zunächst programmiert werden. Die Entwicklung geschah in enger Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern von Appen­zeller sowie den Fach­leuten des Implementierungspartners Advice.



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