Real: 10.000 Beschäftigten droht die Arbeitslosigkeit

Soziale Absicherung für alle Real-Beschäftigten

Die Metro-Sprecherin verwies ausserdem auf eine Ende letzten Jahres von Real unterzeichnete Vereinbarung mit dem Gesamtbetriebsrat. Sie sehe eine soziale Absicherung für alle Real-Beschäftigten vor, die trotz aller Bemühungen durch betriebsbedingte Kündigungen ihren Arbeitsplatz bei einem der übernehmenden Unternehmen verlieren.

Klockhaus sieht in der Regelung allerdings nur einen Notbehelf. Sie solle verhindern, "dass die Beschäftigten ins Bodenlose fallen". Maximal werde es 12 oder 14 Bruttomonatsgehälter Abfindung geben. Angesichts der niedrigen Löhne im Einzelhandel und der vielen Teilzeitbeschäftigten sei dies auch bei langjähriger Betriebszugehörigkeit keine grosse Summe.

"Für die Metro war Real schon immer ein Stiefkind, welches man vernachlässigt hat", klagte Klockhaus. Die Zeche dafür müssten jetzt die Mitarbeiter zahlen. Auch von der Politik hätten die Beschäftigen bislang keine Hilfe erfahren.

Real kämpft mit sinkenden Umsätzen und roten Zahlen. Schon seit geraumer Zeit sucht die Metro nach einem Käufer für die Handelskette. Doch erwies sich der Verkaufsprozess als viel mühsamer als zunächst erwartet.


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