LG G8X ThinQ Dual Screen im Test

Viele Möglichkeiten

Wirklich sinnvoll ist ein solches Konzept mit einem Doppelbildschirm natürlich nur, wenn beide Teile auch zusammenwirken. Die noch auf Android 9 basierende Software, die das umsetzt, funktioniert schon recht gut. Hin und wieder gibt es aber noch Hänger. Es ist möglich, beide Bildschirme separat mit unterschiedlichen Apps parallel zu nutzen. Beim Surfen unterstützt der Browser Chrome die Darstellung über beide Webseiten, dabei stört aber der breite Rand des Scharniers zwischen den beiden Displays. Mit dem aktuellen Snapdragon 855 als Prozessor und 6 GByte RAM ist das G8X sehr gut für alle Aufgaben gerüstet.
Wohl aus Gründen des Gewichts hat LG der Hülle mit dem Zweitbildschirm nicht noch einen eigenen Akku spendiert. Somit steht nur der Akku des Smartphones zur Verfügung, der mit 4000 mAh ordentlich dimensioniert ist und es alleine gut über eineinhalb Tage kommen lässt. Beim Betrieb beider Displays ist die Laufzeit mit etwa fünf Stunden merklich kürzer.
Die Kamera auf der Rückseite des Smartphones hat zwei Linsen und schiesst bei ausreichend Licht scharfe und farbechte Fotos. Bei schwachen Lichtverhältnissen sind die Flaggschiffe der Konkurrenz aber deutlich besser. Neben der Hauptlinse mit 12 Megapixeln Auflösung und einer f/1.8-Blende gibt es den von LG bekannten Weitwinkel für bis zu 136 Grad.

Testergebnis

Note
2,5
Zweit-Bildschirm: Zum Beispiel Parallele Apps-Nutzung
Performance: Flotte CPU und ausreichend RAM
Akku: Hält bei Dual Screen nur rund fünf Stunden


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