Business-Phablet 04.09.2019, 09:59 Uhr

Im Test: Samsung Galaxy Note 10+

Samsung legt ein Business-Phablet vor und überrascht mit einigen neuen Features. Wie das Gerät mit dem S Pen insgesamt abschneidet, lesen Sie in unserem Test.
0,5 Zoll unterscheiden die Display-Diagonalen
(Quelle: NMGZ)
Nachdem Samsung bereits beim Launch der 10er-S-Serie alle möglichen Bedürfnisse befriedigt hat (10e günstig, 10 klassisch, 10+ mit Power, 10 5G mit selbigem), versuchen die Südkoreaner mit der Business-Phablet-Serie selbiges: Das Galaxy Note 10 gibts nämlich in zweifacher Ausführung. Einmal als «normale» und einmal als Plus-Version (diese wiederum wieder mit oder ohne 5G-Modul). Die 5G-lose Plus-Version haben wir in unserem Test-Labor.
Das Samsung Galaxy Note 10+ verfügt über eine Bildschirmdiagonale von stolzen 6,8 Zoll, ist aber recht schmal und daher mit durchschnittlicher Handgrösse zu halten, wenn auch nicht komplett zu umfassen (7,9 Millimeter dick, 77 Millimeter breit). Für dieses Format musste der Klinken-Port auch hier über die Klinge springen. Die Frontseite betreffend hat man sich dazu entschieden, den Kamera-Cut-out, der sich bei der S-Serie noch rechts oben befand, in die Mitte zu verschieben. Die Buttons sind linksseitig angebracht: Power, Sound-Wippe und der dedizierte Bixby-Button. Dies hat im Test einige Eingewöhnungszeit gekostet, ging aber danach ganz gut. Ein generelles Fragezeichen setzen wir hinter die Notwendigkeit eines Bixby-Buttons (und, wenn wir ganz ehrlich sind, auch hinter Bixby insgesamt). Dies ist Geschmackssache. Ich bin generell kein Assistant-Fan und wenn, dann tut der Google-Assistant eigentlich seinen Job umfassend und gut. Bixby, dies sei fairnesshalber aber gesagt, hat sich auch verbessert in Sachen Verständnis und Feature-Umfang.
Die Kameras sind vertikal angeordnet
Quelle: NMGZ
Für die Rückseite hat Samsung zu einer vertikalen Ausrichtung der drei Kameralinsen gegriffen, was ein wenig nach Huawei aussieht; allerdings sind die «Wackler», wenn das Gerät auf der Rückseite liegt, weniger wahrnehmbar. Die Quad-Cam besteht aus einer 16-Mpx-Ultrawide-Linse, einer 12-Mpx-Wide-Linse, einem 12-Mpx-Tele und einer DepthVision Kamera. Der optische Zoom ist zweifach, der digitale zehnfach. In Sachen Bildstabilität bei der Videofunktion der Notes wurde nochmals nachgebessert gegenüber dem Note 9, Action Cams à la GoPro werden aber meiner Meinung nach nicht komplett ersetzt. 4K-UHD-Videos sind allerdings machbar. Auf der Front findet sich eine 10 MP Kamera. Damit auch den 4K-Dauerfilmern der Saft nicht ausgeht, hat Samsung beim Plusmodell einen 4300-mAh-Akku verbaut. Das «Fast Charge»-Feature hat in unserem Testvorgang in einem 30-minütigen Ladezyklus von 0 auf 60 Prozent geladen, wobei vor allem die ersten 10 Minuten wirklich beeindruckend waren.



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