WLAN-Speaker 16.05.2018, 10:01 Uhr

Riva Wand Arena: Der Sonos-Konkurrent im Test

Alle gegen Sonos: Ob es der Speaker "Wand Arena" von Riva Audio mit den Produkten des Platzhirschen aufnehmen kann, verrät unser Test.
(Quelle: Riva )
Die Nachfrage nach Multiroom-Sound-Systemen ist ungebrochen, dennoch hat man es als Hersteller schwer, hier gegen den Platzhirsch Sonos zu bestehen. Der US-amerikanische Hersteller Audio Design Experts, kurz ADX, will genau das mit seiner Marke Riva Audio schaffen und schickt hierzu unter anderem den One-Konkurrenten „Wand Arena“ ins Rennen. Wir haben uns den Speaker genauer angesehen – und angehört.
Bei der Optik hat man sich auf keine Experimente eingelassen, der Arena sieht dem Gegenstück von Sonos relativ ähnlich, hat aber trotzdem einen eigenständigen Look mit Klavierlack und Metall. Im Gegensatz zum Wettbewerber sind auf der Oberseite die Bedienelemte aber eindeutiger zu erkennen – und auch zu ertasten. Auf der Rückseite finden sich ein AUX-Eingang sowie ein USB-Port, über den auch das Smartphone geladen werden kann.
Das optionale Akku-Pack kostet 109 Euro.
(Quelle: Riva)
Die Einrichtung ist auch ohne proprietäre App möglich, der Arena versteht sich mit Google Home. Wer allerdings auf den vollen Funktionsumfang zugreifen will, sollte sich die Riva-App downloaden. Musik kommt wahlweise vom Smartphone (via WLAN und Bluetooth), vom USB-Speicher oder über Dienste wie Spotify auf den Speaker.
Dass bei der Entwicklung der Riva-Geräte ein echter Klangfetischist seine Finger im Spiel hat, merkt man unter anderem daran, dass nahezu jedes erdenkliche Dateiformat abgespielt werden kann. Gründer Rikki Farr arbeitete mit Legenden wie Guns n‘ Roses, The Who, Jimi Hendrix und vielen anderen zusammen - entsprechend liegt es auf der Hand, den Lautsprecher mit Songs dieser Interpreten zu testen.
Nighttrain vom Debütalbum der Gunners „Appetite for Destruction“ hat noch nie so gut geklungen wie mit dem Riva, die Stereoauflösung ist dank der drei integrierten Treiber erstaunlich. Die Stimme von Axl Rose und die Drums von Steven Adler kommen klar aus der Mitte, die Gitarren von Slash und Izzy Stradlin kann man sehr gut dem rechten beziehungsweise dem linken Kanal zuordnen.




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