Dateityp ändern: So geht es richtig

Fall 2: nur die Dateiendung ändern

Wenn Sie nur die Endung einer Datei ändern, dann bleibt die Datei grundsätzlich dieselbe. Es ist also nicht so, dass Sie eine .gif-Datei einfach in eine .png-Datei umbenennen können, um sie umzuwandeln. Es wäre dann immer noch eine .gif-Datei mit der (falschen) Endung .png. 
Manchmal ist das Ändern einer Endung trotzdem sinnvoll, zum Beispiel, wenn jemand der Datei eine falsche Endung verpasst hat. Sie haben beispielsweise eine Datei vor sich, von der Sie wissen, dass es sich eigentlich um eine InDesign-Markup-Language-Datei handelt. Die korrekte Dateiendung wäre .idml.
Aber jemand hat ihr die Endung .indd gegeben. Diese Endung wäre nur richtig, wenn auch der Dateiinhalt ein normales InDesign-Dokument wäre. Sie können die Datei nun nicht öffnen und blöderweise zeigt Windows den Dateityp nicht an, sodass Sie ihn ändern könnten. Wie lässt er sich trotzdem ändern?
Via Windows-Explorer: Blenden Sie die Dateiendungen ein. Gehen Sie hierfür via Ansicht zu Optionen/Ordner- und Suchoptionen. Wechseln Sie zum Reiter Ansicht und schalten Sie diese Option aus: «Erweiterungen bei bekannten Dateitypen ausblenden». Klicken Sie auf OK. Jetzt sind die Dateiendungen sichtbar. Sie können eine falsche Endung korrigieren, indem Sie die Datei einfach umbenennen. Falls gewünscht, blenden Sie die Endungen danach wieder aus. Aus Sicherheitsgründen können Sie die Endungen auch aktiv lassen. So sind Sie besser im Bilde darüber, mit was für Dateien Sie es zu tun haben.
Deaktivieren Sie das Ausblenden der Dateiendungen © pctipp.ch
Oder per Kommandozeile: Wenn Sie keine Einstellungen ändern möchten, können Sie natürlich auch wie ein echter Nerd zum Konsolenfenster greifen.
Öffnen Sie mit Start und Eingabe von cmd eine Eingabeaufforderung. Im Bild haben wir unsere eigenen Eingaben mit roten Unterstrichen versehen und die Angaben, auf die Sie im Bild ebenfalls achten sollten, mit blauen.
Einen Ordnerwechsel nehmen Sie mit cd (für «change directory») und dem Ordnernamen vor. Darin können Sie mit dem Befehl dir die enthaltenen Dateien und Ordner auflisten. Hier sind die Endungen übrigens sichtbar. Im Beispiel ist es zunächst eine .txt-Datei. Mit einem Befehl nach dem Muster ren (für «rename»), gefolgt vom alten und neuen Dateinamen, benennen Sie in der Eingabeaufforderung Dateien um.
Im Konsolenfenster sind die Endungen sichtbar © pctipp.ch


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