Analyse nach CEO-Wechsel 27.02.2020, 10:02 Uhr

ArgYou: Webseite von UBS schlägt jene von ING

Anlässlich des CEO-Wechsels bei der UBS hat die Baarer ArgYou die WWW-Seiten der Schweizer Bank mit jener der niederländischen ING verglichen. Von dort kommt nämlich der als «Digitalisierer» geltende neue UBS-Chef Ralph Hamers.
(Quelle: 49320324)
Zugegeben: Der Aufbau der Webseite und die Auffindbarkeit von Informationen über Suchmaschinen ist nicht der alleinige Gradmesser über den Digitalisierungsgrad eines Unternehmens. Doch nach der Ankündigung von vergangener Woche, dass der neue UBS-CEO Ralph Hamers, der von der niederländischen Bank ING kommt, als Nachfolger von Sergio Ermotti die Schweizer Bank digital vorwärts bringen solle, hat die Baarer ArgYou die Webseiten des künftigen und jene des bisherigen Brötchengebers von Hamers kurz analysiert.
ArgYou-Analyse der ING-Webseite: Die Inhalte hinter den Links mit dem Einbahnstrassensymbol seien nicht indexierbar
Quelle: ArgYou
Dabei kommt die Webseite von UBS besser weg als jene von ING, was ArgYou in einer Medieninformation als «überraschenden Befund» bezeichnet. UBS sei im Vergleich zur ING digital wesentlich besser
aufgestellt, heisst es. Gemäss dem pointierten Urteil der Online-Forscher von ArgYou sei Hamers ING-Website «www.ing.com» über weite Strecken ein «digitaler Misthaufen». So seien viele Links auf der Seite der Holländer nur schlecht zu indexieren. Mit Suchmaschinen und in Sozialen Medien könne man sie daher nicht wirksam positionieren.
ArgYou-Analyse der UBS-Webseite: Die Infos der Schweizer Grossbank seien gut auffindbar
Quelle: ArgYou
Dagegen macht die Struktur der UBS-Webseite einen aufgräumten Eindruck. Die Online-Verantwortlichen der UBS hätten es «ganz gut verstanden, die Visibilität, Indexierbarkeit und die wichtigsten Themen der UBS-Bank bei 'www.ubs.com' digital gut zu positionieren», urteilt ArgYou (vgl. Screenshots).
Nichtsdestotrotz ortet der digitale Marktforscher aus Baar bei beiden Banken laut dem CEO, Christoph Glauser, noch immer «ein sehr grosses brachliegendes digitales Branding und Inhalts-Potenzial».



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