13.12.2012, 00:00 Uhr
Internet-Datenvolumen 2012 sagenhafte 2,8 Zettabyte
Da stösst das Vorstellungsvermögen endgültig an seine Grenzen: Wie der Speicherspezialist EMC schätzt, wurden im Jahr 2012 rund 2,8 Zettabyte an Datenvolumen erzeugt. Und die Datenflut hört nicht auf: Die Experten prognostizieren, dass es bis 2020 sogar 40 Zettabyte sein werden.
2.800.000.000.000.000.000.000 Byte: Das ist die stolze Zahl, die für das in diesem Jahr erzeugte Datenvolumen steht. Grund für die immer grösseren Datenberge ist natürlich die wachsende und übergreifende Digitalisierung ? vor allem in den bevölkerungsreichen Schwellenländern wie Brasilien oder China nimmt die Internetnutzung immer mehr zu. Wie der "Spiegel" berichtet, soll ihr Anteil 2020 bereits 62 Prozent erreichen und damit die Datenproduktion in Europa und den USA deutlich übertrumpfen. Heute sind es 36 Prozent, darunter China mit einem Anteil von 13 Prozent und Indien mit vier Prozent. Auf die USA entfallen in diesem Jahr 32 Prozent der globalen Datenproduktion, auf Westeuropa 19 Prozent.
Ein weiterer Grund für das rasante Wachstum auf aktuell 2,8 Zettabyte ist die steigende Anzahl von Daten, die von Maschinen erzeugt werden - das sogenannte "Internet der Dinge". Vernetzte Geräte wie Smartphones, Stromzähler, Überwachungskameras oder Autos mit Navigationssystemen erzeugen einen nie abreissenden Datenfluss, dessen Anteil bis 2020 auf mehr als 40 Prozent steigen wird, erklärt der Speicherspezialist EMC. 2005 waren es erst elf Prozent. Und auch das Internet-Datenvolumen wird weiter explodieren: Bis 2020 sollen es sogar 40 Zettabyte sein. (ph/iw)
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