21.06.2012, 00:00 Uhr

Apple will in iOS 6 den Datenschutz verbessern

Laut dem Online-Magazin MacRumors will Apple in iOS für mehr Datenschutz sorgen. Sobald eine App auf persönliche Daten wie Kontakte, Kalendereinträge oder Fotos zugreifen will, muss der Nutzer künftig eine ausdrückliche Genehmigung erteilen. Apple rät den Entwicklern sich darauf vorzubereiten, dass Nutzer von iOS 6 die Rechte für die Anwendungen verweigern können. In den bisherigen iPhones und iPads existiert eine derartige Abfrage bereits seit längerem für Standortinformationen, die auch Fotos und die Mediengalerie betreffen.

Apple reagiert mit diesem Schritt auf Vorfälle, bei denen Apps ungefragt persönliche Daten an den Hersteller übertragen und auf dem Server gespeichert hatten Eines der bekanntesten Negativbeispiele ist die App des sozialen Netzwerks Path. Vergangene Woche hat Apple auf der Eröffnungsveranstaltung der Entwicklerkonferenz WWDC nähere Details zu dem im Herbst angekündigtenIOS 6 bekannt gegeben. Demnach wird Apple umfassende Änderungen in iOS vornehmen und etwa 200 Neuerungen präsentieren. Einen besonderen Schwerpunkt legt das Unternehmen auf der Erweiterung der Sprachsteuerung Siri, eine neue Karten-App und die Integration des sozialen Netzwerks Facebook. (ph/com!)

Siehe auch: iOS 6 kommt im Herbst und das kann iOS 6


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