Neuer AIO OptiPlex 7070 Ultra 23.08.2019, 14:43 Uhr

Dell versteckt den PC im Monitor-Standfuss

Dells neues All-in-One-System OptiPlex 7070 Ultra setzt auf eine modulare PC-Einheit, die im Standfuss versteckt ist. So können Monitor und PC unabhängig voneinander ausgetauscht, aktualisiert oder repariert werden.
(Quelle: Dell )
All-in-One neu gedacht: Dell setzt bei seinem OptiPlex 7070 Ultra auf einen modularen Aufbau, bei dem die PC-Einheit im Monitor-Standfuss unterkommt. Dadurch lassen sich die Module unabhängig voneinander auswechseln, aufrüsten oder auch reparieren. Diese neuen Möglichkeiten versprechen wiederum Kosteneinsparungen im Vergleich zum Komplettaustausch. Daneben bringt dieses Konzept auch Platzersparnisse auf dem Büro-Tisch mit sich. Der OptiPlex 7070 Ultra soll zusammen mit kompatiblen Standfüssen für Monitore mit 24 bis 27 Zoll ab 24. September im Handel starten. Preise hat der Hersteller noch nicht genannt.
OptiPlex 7070 Ultra: Die Recheneinheit kann auch am Vesa-Anschluss montiert werden.
Quelle: Dell
In der PC-Einheit werkeln Intel-Core-Prozessoren der U-Reihe, die normalerweise in Notebooks vorzufinden sind. Das Top-Modell sieht eine Ausstattung mit einer auf 25 Watt getrimmten i7-Vierkern-CPU mit 64 GByte Arbeitsspeicher und zwei 1-TByte-SSD-Datenspeichern vor.
Für ausreichend Konnektivität sorgen Anschlüsse für Ethernet, USB Typ C, USB Typ A sowie eine 3,5-mm-Audiobuchse. Dank DisplayPort-Funktionalität versorgt der USB-C-Anschluss verbundene Monitore gleichzeitig mit Bildinformationen sowie Strom. Drahtlos verbindet sich der Rechner über ein optionales WLAN-Modul (Wifi 6 / 802.11ax) mit dem Netzwerk.
Für eine dedizierte GPU ist allerdings kein Raum in dem kompakten Modul übrig. Dennoch sollte die Hardware den meisten Anforderungen im Büro-Alltag mehr als gewachsen sein. Offiziell unterstützt das System den Einsatz von bis zu drei Monitoren.
Alternativ zur Unterbringung im Standfuss kann die Recheneinheit aber auch über eine Vesa-Halterung direkt am Monitor montiert werden. Diese Methode ist bei Mini-PCs wie dem Intel NUC schon seit Jahren gängige Praxis.


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