Robo-Insekt flattert wie ein Käfer

Neun statt drei Minuten Flugzeit

Der sogenannte «Kontrollmomentgenerator», den die Ingenieure verbaut haben, kann den Flügelschlag in alle Richtungen - nach links, rechts, vorne und hinten - wechseln. Dadurch lässt sich der vertikale Auftrieb, den die Motoren erzeugen, bei Bedarf auch jederzeit für horizontale Bewegungen nutzen. Der Generator selbst wird auf elektronischem Weg über ein Kontrollbrett und ein Feedback-Kontrollsystem gesteuert, wobei ihm auch ein spezieller Algorithmus zu Hilfe kommt.
«Das Hauptziel, das wir mit dieser neuesten Version unseres Roboters verfolgt haben, war die Verlängerung der Flugdauer», stellt Park klar. Dies sei vor allem durch ein verbessertes aerodynamisches Design der Flügel, die Verwendung von leichteren Bauteilen und eine Vergrösserung der Flügelfläche gelungen. Auch die erforderliche Stromspannung wurde noch einmal reduziert. «Letztlich konnten wir so die Flugzeit von drei auf neun Minuten erhöhen», freut sich der Forscher.

Autor(in) Markus Steiner, pte

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