Video-Test/Review: Super Smash Bros. Ultimate

Geniale Arenen und Mehr als nur Smash

Geniale Arenen

Nintendo klotzt in «Super Smash Bros. Ultimate» nicht nur mit 70 Kämpfern, sondern mit sage und schreibe 103 Kampfarenen. Ein paar davon sind aus den Vorgängern bereits bekannt, bei der schieren Masse und der hohen Qualität der Umsetzung ist das jedoch kein Manko. Auch die einzelnen Stages basieren auf Spielszenen bekannter Serien wie «Luigi's Mansion», dem Palutenas Tempel aus «Kid Icarus Uprising» oder dem Garten der Begegnung aus «Pikmin 3». Sie alle verändern sich im Laufe einer Schlacht dynamisch, zwingend euch also immer wieder dazu, eine Plattform zu wechseln, um nicht aus dem Bildausschnitt zu fallen und damit den Tod eures Helden hervorzurufen.
Impressionen von «Super Smash Bros. Ultimate»
Quelle: games.ch/Screenshot
Im Level zu «Pilotwings» bewegen Sie sich dabei über die Tragflächen wechselnder Doppeldecker. Insbesondere in Arenen, die auf Nintendos Jump-and-Klassikern auf NES oder SNES basieren, scrollt die Arena auch mal kontinuierlich von links nach rechts weiter.
Sie können allerdings vor einem Smash-Match, und teils auch im Turnier-Modus, so ziemlich alles an eure Wunschvorstellung anpassen. Soll der Hintergrund als «normale» Arena dienen? Welche und wie oft sollen Hilfsobjekte vom Himmel fallen, also diverse Nahkampfwaffen, Pokébälle, durch die zeitweise ein Unterstützungscharakter an eurer Seite kämpfen, Superpilze, die euch wachsen oder Giftpilze, die euren Held zum Winzling schrumpfen lassen? Soll Ihre Ultra-Leiste (zusätzlich) über Kampfaktionen aufgeladen werden oder ausschliesslich durch das Zerschlagen eines Smash-Balls aktiviert werden?  Sie haben die freie Wahl! Zudem bestimmen Sie, ob die Kämpfe auf Zeitlimit und Punkteausbeute, die Anzahl der Versuche oder auch die vorhandene Ausdauer abgestimmt sein soll und noch vieles mehr!
Impressionen von «Super Smash Bros. Ultimate»
Quelle: games.ch/Screenshot

Mehr als nur Smash

In «Super Smash Bros. Ultimate» tut Nintendo auch erheblich mehr für Solospieler, die vielleicht keine so grosse Lust darauf haben, sich online mit anderen Spielern oder in regulären Smash-Partien mit bis zu sieben, auf Wunsch von der KI gesteuerten Gegnern anzulegen.
Impressionen von «Super Smash Bros. Ultimate»
Quelle: games.ch/Screenshot
Neben diversen Regel- und Schwierigkeitsanpassungen der Smash-Schlachten dürften Sie nämlich auch in gleich mehrere Story-Varianten einsteigen. Da wäre beispielsweise der Abenteuer-Modus in der Geister-Rubrik. Darin erkunden Sie eine Oberwelt, in der Sie nach und nach von Gegenspieler Galeem in Geister verwandelte Helden befreien müsst. Sowohl in diesen Befreiungskämpfen als auch in allen anderen auf der Karte bekommt man es mit teils sehr speziellen Kampfvoraussetzungen zu tun.
Impressionen von «Super Smash Bros. Ultimate»
Quelle: games.ch/Screenshot
So bläst in einer Arena etwa regelmässig ein Orkan, der Sie schnell ins Abseits und damit in die Tiefe befördert, falls Sie sich zu lang von ihm erfassen lasst. Um Ihnen das Leben einfacher zu machen, kombinieren Sie Ihren Kämpfer (Sie beginnen mit Kirby, erhalten aber schnell auch Zugriff auf Mario und andere Helden) mit Hilfsgeistern, die beispielsweise einen Bonus auf die Bewegungsgeschwindigkeit, die Verteidigung oder auch speziellere Effekte eine Reduktion oder Erhöhung der Sprungstärke geben.
Anders als der Kämpfer selbst, deren Schaden oder Abwehrkraft Sie in einem Fähigkeitenmenü aber ebenfalls erhöhen, steigen die Geister im Kampf bis maximal auf Level 99 auf – durch Futtermittel können Sie diesen Prozess beschleunigen. Jeder der Hauptgeister verfügt auch über bis zu drei Slots für sogenannte Unterstützergeister.
Neben dem Bonus des Hauptgeists erhöhen Sie mit ihnen zusätzlich Verteidigung oder Angriffskraft oder machen sich für die eben genannte Schlacht mit dem Orkan dafür weniger anfällig. Damit bekommt der Abenteuer-Modus definitiv einiges von einem Rollenspiel. Sie dürfen sich auf bei Händlern neue Geister kaufen oder eurer Meinung nach überflüssig geworden Geister und Hilfsgeister gegen eine Belohnung entlassen. Für den Abenteuer-Modus können Sie sich im Geister-Sektor zudem auch an zeitlich begrenzten Challenges probieren,  mit denen Sie besonders mächtige Hilfsgeister freischaltet. Freigeschaltete Kämpfer des Geister-Modus dürfen Sie leider nicht in den Smash-Modus übernehmen.
Impressionen von «Super Smash Bros. Ultimate»
Quelle: games.ch/Screenshot
Die zweite Spielvariante, die das Soloangebot erhöht, ist der Klassisch-Modus. Darin liefern Sie sich mit einem festen Kämpfer auf einer Art Arcade-Leiter Schlachten mit anderen Helden und stellen sich am Ende etwa Gigantobowser im finalen Bosskampf. Festlegen dürfen Sie den spielerischen Anspruchs dabei selbst.
Mit jedem erfolgreichen Kampf steigt die Schwierigkeitsstufe an. Verlieren Sie wiederum, wird sie beim erneuten Versuch wiederum nach unten korrigiert. Das ist nicht nur aufgrund der unterschiedlichen Endgegner sehr motivierend, sondern eben auch, dass die finale Punktzahl von der gewählten Stufe und der Anzahl Ihrer aufeinanderfolgenden Siege oder eben Niederlagen abhängt. Da lohnt sich entsprechend auch ein dritter, vierter oder fünfter Durchgang mit der Lieblingsfigur, um am einen noch besseren Highscore zu erzielen.


Das könnte Sie auch interessieren