Swisscom hebt endlich den Routerzwang auf

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Erhöht sich der Stromverbrauch?

Swisscom verspricht, dass mit der Ablösung der Analogtechnik sogar noch weniger Strom verbraucht werde als mit der herkömmlichen Festnetztechnik. Die sogenannte Internetbox light benötige im Hintergrund nur 5 Watt. Das, betont Swisscom, entspreche dem Verbrauch einer schwachen LED-Leiste.

Welche Alternativen haben ISDN-Kunden?


Ab 2018 sei die Weiterverwendung der ISDN-Geräte im Festnetz-Angebot mit der Option MultiLine über die Grundversorgung weiterhin möglich. Dabei werde ab dem 1.1.2018 für Kunden ein Router mit ISDN-Schnittstelle zur Verfügung gestellt. Swisscom rate grundsätzlich allen Kunden zum Wechseln von ISDN auf IP. Man unterstütze dabei die Kunden auch bei der Anpassung der Heiminstallation (385 Franken). Der Anteil an ISDN-Nutzern unter den Kunden belaufe sich auf 2 Prozent. Man rechne bis Ende Jahr mit fast keinen Kunden mehr, sagte Beat Döös.

Was ist mit Notruftelefonie und Liftanlagen?

Für Notruftelefonie hat Swisscom mehrere Lösungen in petto. Per Mitte Jahr wird auch Business-Kunden das Produkt Swisscom Line basic mit der Option Ausfallsicherung via Mobilfunk angeboten. Eine Nofallbatterie (USV) kostet 89 Franken. Dazu erforderlich ist eine SIM-Karte für das Mobilfunkmodem (UMTS). Den Liftinstallateuren empfiehlt Swisscom die Verwendung von Mobilfunk mit der Ausfallsicherung gegen Strom und Festnetz. Swisscom argumentiert: Auch früher funktionierte das Lifttelefon z.B. bei Überschwemmungen nicht. Liftnormen besagten damals, dass das Telefon für eine Stunde erreichbar sein soll. Dieses Kriterium sei mit der Mobilfunktechnik mehr als erfüllt.




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