Schweizer Videokonferenzsystem für Spitäler

Einsatz auch für virtuelle Krankenbesuche

Weiter wird das Video-Tool auch auf den Bettenstationen mittels Tablets eingesetzt, um die Kommunikation zwischen Patienten und Angehörigen zu ermöglichen. «Da zurzeit ein Besuchsverbot im Spital herrscht, ist der Spitalaufenthalt ohne Freunde und Familie eine zusätzliche Belastung», sagt Gilgen. «Das Video-Tool schafft trotz Distanz eine Verbundenheit und somit Nähe mit seinen Angehörigen», fügt er an. In einem späteren Schritt sieht er bereits die Möglichkeit von Videokonferenzen für ambulante Erstkonsultationen.
Das Wizard-System ist webbasiert, vom Spital und den Patienten einfach zu bedienen, und es protokolliert bei Bedarf die Gespräche für die Krankengeschichte sowie die Abrechnung. Darüber hinaus verfügt es über Wartezimmerfunktionen zur Patienbetreung. Neben Bülach steht die Applikation für Fernkonsultationen auch in der Schulthess Klinik in Zürich sowie in der Zürcher Forel Klinik im Einsatz.
Gemäss Urs Staubli, Miteigentümer von Wizard, kann das Produkts für potentielle Kunden rasch angepasst werden. «Die Applikation kann unkompliziert für den spezifische Einsatz online geprüft werden und ermöglicht Krankenhäusern sowie Altersheimen einen einfachen Weg in ein menschengerechtes, digitales Zeitalter», meint er.



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