5 Schritte, um Firmendaten in der Cloud zu schützen

Schritte 3 bis 5

3. Regeln für die Zugriffskontrolle definieren

Um ein hohes Schutzniveau erzielen zu können, dürfen die Daten zu keinem Zeitpunkt im Verlauf eines Geschäftsprozesses ungeschützt zugängig sein. Zudem muss sichergestellt sein, dass Kopien gespeicherter oder archivierter Daten während der Verarbeitung ebenso geschützt sind wie die Originale und dass diese Kopien, wenn sie nicht mehr benötigt werden, gelöscht werden. Abhängig von Rollen im Unternehmen werden Zugriffsberechtigungen vergeben und deren Einhaltung überwacht, so dass niemand Unbefugtes Daten lesen, kopieren, ändern oder löschen kann.

4. Alle Datenzugriffe in Log-Files aufzeichnen

Unternehmen müssen Regeln zur Vergabe von Zugriffsberechtigungen mit einem umfassenden Log-Management verknüpfen. Zugriffsprotokolle erfassen und speichern alle Datenaktivitäten. Diese Aufzeichnungen und die Auswertung aller Datenzugriffe sowie anderer sicherheitsrelevanter Ereignisse sind Voraussetzung für ein lückenloses IT-Sicherheits-Monitoring. Die Analyse der Log-Files ermöglicht einerseits aussergewöhnliche Ereignisse zu erkennen und deren Ursachen zu ermitteln, und sie unterstützt Unternehmen andererseits bei der Nachvollziehbarkeit aller Aktivitäten bei Security-Audits.

5. Lebenszyklus der Daten beachten

Die Aufbewahrungspflicht von Daten ist in der Finanzdienstleistungs-, Medizintechnik-, chemisch-pharmazeutischen und anderen Branchen im Detail reglementiert. Der Schutz personenbezogener Daten über deren gesamten Lebenszyklus ist in der DSGVO geregelt – egal, ob sich die Daten im eigenen Rechenzentrum oder in der Cloud befinden. Für Unternehmen bedeutet das: Sie müssen dauerhaft die vollständige Kontrolle über personenbezogene Daten behalten, von der Erfassung über die Verarbeitung bis zur Archivierung. Das gilt für Individual- und Standard-Applikationen, egal, ob sie sich on-premise oder in der Cloud befinden.



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