MultichannelDay 17.09.2020, 06:45 Uhr

eBay: Mit KI zu mehr Personalisierung

Neben Amazon gibt es unzählige Online-Marktplätze. Einige bekannte stellt der MultichannelDay (15. bis 17. September) vor, der dieses Jahr komplett digital stattfindet. An Tag 1 gab Diana Okoye Händlern Einblicke in das Geschäftsmodell von eBay.
Diana Okoye, Senior Director Operations bei eBay Deutschland
(Quelle: eBay Deutschland )
Am ersten Tag des digitalen MultichannelDay, der zum zweiten Mal von der Ebner Media Group - zu der auch die INTERNET WORLD gehört - veranstaltet wird, war unter anderem Diana Okoye, Senior Director Operations von eBay Deutschland zu Gast. Seit mehr als neun Jahren ist sie in verschiedenen Rollen auf Käufer- und Verkäuferseite für eBay tätig. Sie kennt alle Facetten des Online-Marktplatzes und gab den Teilnehmern der MultichannelDays tiefe Einblicke in die Firmenstruktur von eBay. Der Fokus ihres Vortrags lag darauf, wie eBay mit Künstlicher Intelligenz Kundenwünsche besser umsetzen will.
Erst einmal nannte Okoye die eBay-Grundlagen. Denn oft wird eBay mit einem C2C-Marktplatz, also einer Plattform von privaten Händlern für Privathändler, verwechselt. Dabei hat eBay auch grosse Unternehmen und Marken im Angebot. Von ihnen stammt jedoch nicht der grösste Umsatz, diesen machen in der Tat kleine Händler aus.

Zahlen, Daten, Fakten

Zu den dargebotenen Firmendaten gehören die Anzahl der Angebote (1,5 Milliarden), die Anzahl der Käufer (182 Millionen) und in wie vielen Ländern sie Verkaufspartner sind (190 Länder). Nachdem die Marke einmal gründlich vorgestellt worden ist, leitete Diana über zu dem Soforthilfeprogramm, das eBay für die Händler, die in Corona in Not geraten sind, eingerichtet hat. Noch bis 31. Dezember dieses Jahres läuft für Verkäufer auf eBay der Vertrag zu besonderen Konditionen: sechs Monate kostenloser Premium-Shop und Premium-Kundenservice sowie für drei Monate keine Verkaufsprovision für kleine, lokale Händler.
Danach stellte Okoye einen Case vor, bei dem dieses Soforthilfeprogramm bereits erste Früchte tragen konnte. Ein Teppichhändler in Heinsberg hatte sein Geschäft wegen des örtlichen Corona-Ausbruchs kurzzeitig komplett schliessen müssen. Da er aber schon mit seinem Geschäft auf eBay handelte, war die Umstellung auf ein reines Online-Geschäft für ihn nicht mehr so gross. Er habe so sein Geschäft durch die schwierige Zeit der Geschäftsschliessungen und des Verkaufsrückgangs retten können, so Diana.

Autor(in) Katrin Hofstetter


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