Bitkom-Studie 21.06.2019, 12:40 Uhr

Deutschlands Start-ups setzen auf Künstliche Intelligenz

Jedes dritte Start-up nutzt Künstliche Intelligenz (KI) und ebenso viele denken über den Einsatz von KI nach. Besonders grosses Interesse besteht an Datenanalyse und Blockchain-Technologie.
Bereits 39 Prozent der deutschen Start-ups nutzen Künstliche Intelligenz (KI). 22 Prozent planen auch in Zukunft keinen Einsatz von KI.
(Quelle: Pixabay)
Aus einer Befragung von mehr als 300 Start-ups, die im Auftrag des Digitalverbands Bitkom durchgeführt wurde geht hervor, dass Künstliche Intelligenz (KI) die wichtigste neue Technologie für deutsche Start-ups darstellt. So nutzen bereits 39 Prozent Künstliche Intelligenz. Ein Drittel der Befragten gab an, den Einsatz von KI zu planen oder zumindest darüber zu diskutieren. Für 22 Prozent ist KI noch kein Thema.
Derzeit nutzen 65 Prozent der Start-ups Cloud Computing. Bei 48 Prozent kommen Datenanalyse und Big Data zum Einsatz. Das Internet of Things (IoT) ist bereits für 25 Prozent ein Thema. 3D-Druck wird hingegen nur von neun Prozent genutzt. Virtual und Augmented Reality kommt bei acht Prozent zum Einsatz. Weitere acht Prozent setzen auf Blockchain-Technologie. Die Schlusslichter bilden Robotik mit vier und 5G sowie der Einsatz von Drohnen mit drei Prozent.
(Quelle: Bitkom)
Der Technologie-Einsatz deutscher Start-ups könnte sich demnächst grundlegend ändern. Während der Einsatz von KI am häufigsten in Planung ist, folgen dicht dahinter Datenanalyse und Big Data. 26 Prozent planen auf Blockchain-Technologie zu setzen. 5G steht bei 23 Prozent zukünftig am Plan und IoT wird bei 22 Prozent zum Einsatz kommen. Jedes fünfte Start-up denkt über den Einsatz von Virtual oder Augmented Reality nach, jedes achte über Cloud Computing. Neun Prozent setzen in Zukunft vermutlich auf Robotik und sieben Prozent planen 3D-Druck und Drohnen einzusetzen. 
„Start-ups haben ein gutes Gespür für erfolgversprechende Zukunftstechnologien“, so Bitkom-Präsident Achim Berg. „Bei der Blockchain-Technologie sind praxistaugliche Anwendungen noch Mangelware, aber sie hat das Potenzial, ganze Branchen grundlegend zu verändern. Und der neue Mobilfunkstandard 5G wird in vielen Bereichen innovative Online-Anwendungen ermöglichen, von der vernetzten Produktion bis zum autonomen Fahren.“

Christina Ebner
Autor(in) Christina Ebner


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