Internet der Dinge 29.08.2022, 09:03 Uhr

Die Hype-Phase ist vorbei

Unter dem Titel «Reality Check for IoT» lud der Schweizerische Verband der Telekommunikation diese Woche zur vierten Ausgabe ihrer IoT-Konferenz. Dabei zeigte sich, das Internet der Dinge ist kein Hype mehr, sondern bereits ein Teil unserer Gesellschaft.
Das Fazit der vierten IoT-Konferenz: Das Internet der Dinge ist heute mehr als nur ein Hype
(Quelle: NMGZ)
Diese Woche fand zum vierten Mal die IoT-Konferenz des Schweizerischen Verbands der Telekommunikation Asut statt. Das Ziel war ein Realitäts-Check bezüglich des Internets der Dinge (IoT), die Technologie, die durch eine bessere Vernetzung und das automatische Erfassen und Bereitstellen von Informationen neue Einblicke, effizientere Prozesse und innovative Geschäftsmodelle verspricht, und dem Mehrwert, den es bietet.  Dabei hat sich gezeigt, dass die Hype-Phase des IoT vorbei ist.  An konkreten Beispielen zeigten Vertreter aus der Industrie, wo sich das Internet der Dinge bereits heute bewährt und wie sein Zukunftspotential aussieht.

Effizientere Wartung dank besserer Datenanalyse

Ein bereits etabliertes Nutzungsbeispiel des IoT ist die vorausschauende Wartung und Instandhaltung der kritischen Verkehrsinfrastruktur. Hier zeigte Zühlke anhand mehrerer Projekte, wie mittels smarter IoT-Sensoren, Datenfusion und KI-basierter Analytik die Verfügbarkeit der Systeme im Bahnverkehr wächst und die Instandhaltung der Anlagen trotz des wachsenden Bedarfs besser planbar wird.
Die Zühlke Engineering AG nutzt das Internet der Dinge bereits erfolgreich in mehreren Projekten in der Verkehrsbranche
Quelle: Asut
Nicolas Noth, CMO der Autosense AG, zeigte mit einem theoretischen Beispiel auch das Potenzial auf, welches IoT-basierte Vernetzungslösungen in den Individualverkehr und das Flottenmanagement bringen. Im Fall einer grossflächigen Einführung von geteilten, selbstgesteuerten Elektrofahrzeugen wäre das Einsparpotential in den Bereichen Energieverbrauch, Umweltbelastung und Kosten laut Noth enorm. Gerade in den dicht besiedelten Gebieten würde dadurch auch viel zusätzlicher Raum freigesetzt werden, der heute durch Parkplätze eingenommen wird.
Selbstfahrende, geteilte Fahrzeuge bieten der Gesellschaft ein enormes Sparpotential
Quelle: Asut/Autosense




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