Echtzeitüberweisung 09.01.2019, 10:55 Uhr

Otto ermöglicht Instant Payment

Eine Partnerschaft mit dem Mutterkonzern, der Otto Group, und der Hanseatic Bank macht es möglich: Der Online-Händler Otto ermöglicht seinen Kunden nun Instant Payment, die sogenannte Echtzeitüberweisung.
(Quelle: Otto )
Lange bot in Deutschland nur die HypoVereinsbank (HVB) Echtzeitüberweisungen, sogenannte Instant Payments, an. Im Juli 2018 folgten dann die Sparkassen, jetzt ermöglicht das erste Unternehmen in Deutschland seinen Kunden den modernen Zahlungsverkehr: Zusammen mit dem Mutterkonzern, der Otto Group, und der Hanseatic Bank kann ab sofort Otto die Echtzeitüberweisung empfangen und verarbeiten.
Dafür entwickelte der Online-Händler eine eigene Programmierschnittstelle (API). Mit dieser kann Otto Zahlungen per Instant Payment empfangen und diese direkt mit Kundenservices verknüpfen.
"Wir sind stolz, als Vorreiter der Branche den ersten praxisrelevanten Anwendungsfall zu präsentieren. Damit übertragen wir die Echtzeitökonomie in den Zahlungsverkehr für den deutschen Online-Handel", erklärt Boris Jendruschewitz, Direktor Konzernfinanzen der Otto Group.

Der Bezahlvorgang

Bei Instant Payments versprechen die Anbieter, dass das Geld binnen zehn Sekunden von einem Konto auf das andere Konto übertragen wird. Das ist auch das Prinzip bei Otto. Kunden, die per Echtzeitüberweisung auf otto.de bezahlen, bekommen innerhalb von einer Minute im Kundenkonto angezeigt, dass der Zahlungsvorgang erfolgreich war.
Jeder Nutzer von Instant Payment kann live verfolgen, was mit seinem Geld passiert. Einen weiteren Vorteil soll die Echtzeitüberweisung bei der Zahlung per Vorkasse bieten. Der Geldbetrag landet hier binnen Sekunden bei Otto, der Bestellprozess kann direkt fortgeführt werden - und die Ware macht sich schneller auf den Weg zum Kunden. Die Daten des Nutzers bleiben bei seiner Bank. Er muss sie nicht mehr für eine Überweisung einem Drittanbieter überlassen.


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