Jugend-Digitalstudie 2020 04.08.2020, 23:09 Uhr

Jugendliche kaufen wegen Corona mehr im Internet

Mehr als ein Drittel (35 Prozent) der befragten 16- bis 18-Jährigen bestellen seit Ausbruch der Pandemie mehr online. Im Durchschnitt gaben die Jugendlichen im Internet monatlich 77 Euro aus, 42 Prozent mehr als im Vorjahr.
(Quelle: shutterstock.com/Rawpixel.com)
Jugendliche kaufen wegen der Corona-Krise häufiger im Internet ein als vor der Pandemie. Das geht aus der repräsentativen Jugend-Digitalstudie 2020 der Postbank hervor, wie das Geldinstitut am Dienstag mitteilte. Dabei gab mehr als ein Drittel (35 Prozent) der befragten 16- bis 18-Jährigen an, seit Ausbruch der Pandemie mehr online zu bestellen. Im Durchschnitt gaben die Jugendlichen demnach im Internet monatlich 77 Euro aus, 42 Prozent mehr als im Vorjahr.

Insgesamt kauften der Studie zufolge neun von zehn Teenagern im Internet ein. Bei männlichen Jugendlichen sass das Geld dabei lockerer: Sie gaben im Schnitt 92 Euro pro Monat aus, Mädchen hingegen nur 63 Euro. Die Studie gab auch Hinweise, was dahinterstecken könnte: Jungen haben demnach monatlich deutlich mehr Geld zur Verfügung - nämlich durchschnittlich 272 Euro, Mädchen hingegen nur 165 Euro.

Zwölf Prozent der Jugendlichen gaben an, aufgrund von Corona gezielter zu shoppen und zu versuchen, kleine und lokale Geschäfte zu unterstützen.


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