US-Studie 23.02.2019, 16:47 Uhr

Ausgaben für Digital-Werbung überholen erstmals die für klassische Werbung

Laut einer Erhebung von eMarketer werden die Ausgaben für Online-Werbung dieses Jahr auf 129,3 Milliarden US-Dollar steigen. Bis 2023 werden die Ausgaben für Digital-Werbung zwei Drittel der gesamten Werbeausgaben ausmachen.
Auch die Ausgaben für Fernsehwerbung sinken um 2,2 Prozent. Mit der Präsidentschaftswahl im Folgejahr werden die Ausgaben für Fernsehwerbungen jedoch wieder steigen. Bis 2023 werden die Digital-Werbeausgaben zwei Drittel des gesamten Werbebudgets ausmachen.
(Quelle: eMarketer)
Aus der Studie von eMarketer die in den USA durchgeführt wurde geht hervor, dass die Ausgaben für digitale Werbung, jene für klassische Werbung erstmals übertreffen. Die Gesamtausgaben für Online-Werbung werden in diesem Jahr um 19 Prozent auf 129,3 Milliarden US-Dollar steigen. Dies macht 54 Prozent der gesamten Werbeausgaben in den USA aus. Für Mobile-Werbung werden die Ausgaben mehr als zwei Drittel der Gesamtausgaben ausmachen. Der Anteil der Ausgaben für Google und Facebook wird in diesem Jahr erstmals sinken. Amazon hingegen positioniert sich als Gewinner des Jahres und verzeichnet eine Erhöhung des Anteils am Werbemarkt von 6,8 auf 8,8 Prozent.
Da sich die Aufmerksamkeit der Kundinnen und Kunden verstärkt auf digitale Plattformen verlegt, ziehen Werbetreibende mit und schalten ihre Kampagnen auf digitalen Angeboten. Die Reichweite und die Einnahmen aus der traditionellen Medienwerbung sinken. So sinken die Werbeschaltungen in Verzeichnissen wie den Gelben Seiten um 19 Prozent. Print-Zeitungen und Magazine weisen einen Verlust von 18 Prozent vor. Der Anteil des Werbebudgets für klassische Werbung verringert sich dieses Jahr voraussichtlich von 51 auf knapp 46 Prozent. Auch die Ausgaben für Fernsehwerbung sinkt um 2,2 Prozent. Dies liegt aber auch daran, dass in den USA weder Wahlen noch andere Ereignisse wie die Olympischen Spiele oder Weltmeisterschaften stattfinden. Mit der Präsidentschaftswahl im Folgejahr werden die Ausgaben für Fernsehwerbung jedoch wieder für ein Jahr steigen. Bis 2023 werden die Digital-Werbeausgaben zwei Drittel des gesamten Werbebudgets ausmachen.

Christina Ebner
Autor(in) Christina Ebner



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