Studie
09.03.2020, 09:49 Uhr

E-Health: Skepsis in der Schweiz nimmt zu

Laut einer Studie nimmt die Skepsis gegenüber der Digitalisierung im Gesundheitswesen in der Schweizer Bevölkerung zu. Ein elektronisches Patientendossier wünscht sich allerdings nach wie vor eine Mehrheit.
(Quelle: Unsplash)
Die Skepsis bezüglich der Digitalisierung im Gesundheitswesen nimmt in der Schweizer Bevölkerung zu. Das zeigt das Swiss eHealth-Barometer 2020. Laut der Umfrage sind aktuell weniger Personen dazu bereit, Gesundheitsdaten elektronisch zu speichern, als noch im Vorjahr. Während 2019 noch 66 Prozent der Befragten damit einverstanden waren, sind es mittlerweile noch 57 Prozent. Auch nahm innert Jahresfrist der Anteil jener zu, die sich dazu (noch) keine klare Meinung gebildet haben. Und schliesslich erklärt sich – erstmals seit Befragungsbeginn 2013 – nur eine Minderheit mit dem Austausch ihrer Gesundheitsdaten unter Behandelnden einverstanden (47 %).
Das Swiss eHealth-Barometer 2020 wurde von GFS.Bern im Auftrag der InfoSocietyDays durchgeführt. Wie es in einer Mitteilung heisst, befragte das Forschungsinstitut dabei 2462 Gesundheitsfachpersonen aus den Tätigkeitsfeldern Ärzteschaft, IT in Spitälern, Apotheken, Alters- und Pflegeheime, Nonprofit-Spitex-Basisorganisationen, Kantone, Pflegeleitungen in Spitälern sowie auch 1207 Schweizerinnen und Schweizer.




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