State of Cloud Computing
03.03.2026, 08:04 Uhr
Cloud-Studie: 94 Prozent fürchten Vendor-Lock-in
Laut der „2026 State of Cloud Computing Survey“ von Parallels überdenken deutsche Unternehmen ihre Cloud- und End-User-Computing-Strategien grundlegend.
94 Prozent der IT-Entscheider sorgen sich um eine zu starke Abhängigkeit von einzelnen EUC-, VDI- oder DaaS-Anbietern. 26 Prozent äussern eine starke, 68 Prozent eine deutliche Sorge. Kritisch bewertet werden insbesondere unklare Roadmaps, mangelnde Planbarkeit und langfristig tragfähige Support-Modelle.
„Im letzten Jahr wollten Unternehmen vor allem Kosten senken. In diesem Jahr geht es darum, strategische Fehlentscheidungen zu vermeiden“, erklärt Prashant Ketkar, Chief Technology and Product Officer bei Parallels. IT-Teams suchten nach Lösungen, die Automatisierung ermöglichen, hybride Szenarien unterstützen und strategische Anpassungen offenhalten.
Beim Thema KI zeigt sich eine nüchternere Erwartungshaltung. Gefragt sind konkrete Effizienzgewinne – etwa automatisierte Fehlererkennung, Patch-Management und Entlastung im operativen Betrieb. Nur knapp ein Drittel der Befragten wäre bereit, für KI-Funktionen einen Aufpreis zu zahlen.
Zugleich bindet der Betrieb bestehender VDI- und DaaS-Umgebungen erhebliche Ressourcen: 95 Prozent der Unternehmen investieren wöchentlich bis zu zehn Stunden in Administration, fast die Hälfte sogar sechs bis zehn Stunden. Als grösste versteckte Kosten gelten Security- und Compliance-Aufwand (52 %), Support- und Helpdesk-Leistungen (45 %) sowie Schulungen (44 %). 55 Prozent suchen daher aktiv nach neuen VDI- oder DaaS-Lösungen – meist mit Umsetzungsplänen innerhalb der kommenden zwölf Monate.
Auch strategisch verschiebt sich der Fokus: 42 Prozent betreiben Multi-Cloud-Umgebungen, 31 Prozent hybride Modelle. 59 Prozent erwägen, Workloads teilweise aus der Public Cloud zurückzuführen – vor allem aus Gründen der Kostenkontrolle und Datensouveränität. Das Fazit der Studie: Gefragt sind offene Architekturen und flexible Betriebsmodelle statt „Alles-aus-einer-Hand“-Ansätze.
„Im letzten Jahr wollten Unternehmen vor allem Kosten senken. In diesem Jahr geht es darum, strategische Fehlentscheidungen zu vermeiden“, erklärt Prashant Ketkar, Chief Technology and Product Officer bei Parallels. IT-Teams suchten nach Lösungen, die Automatisierung ermöglichen, hybride Szenarien unterstützen und strategische Anpassungen offenhalten.
Beim Thema KI zeigt sich eine nüchternere Erwartungshaltung. Gefragt sind konkrete Effizienzgewinne – etwa automatisierte Fehlererkennung, Patch-Management und Entlastung im operativen Betrieb. Nur knapp ein Drittel der Befragten wäre bereit, für KI-Funktionen einen Aufpreis zu zahlen.
Zugleich bindet der Betrieb bestehender VDI- und DaaS-Umgebungen erhebliche Ressourcen: 95 Prozent der Unternehmen investieren wöchentlich bis zu zehn Stunden in Administration, fast die Hälfte sogar sechs bis zehn Stunden. Als grösste versteckte Kosten gelten Security- und Compliance-Aufwand (52 %), Support- und Helpdesk-Leistungen (45 %) sowie Schulungen (44 %). 55 Prozent suchen daher aktiv nach neuen VDI- oder DaaS-Lösungen – meist mit Umsetzungsplänen innerhalb der kommenden zwölf Monate.
Auch strategisch verschiebt sich der Fokus: 42 Prozent betreiben Multi-Cloud-Umgebungen, 31 Prozent hybride Modelle. 59 Prozent erwägen, Workloads teilweise aus der Public Cloud zurückzuführen – vor allem aus Gründen der Kostenkontrolle und Datensouveränität. Das Fazit der Studie: Gefragt sind offene Architekturen und flexible Betriebsmodelle statt „Alles-aus-einer-Hand“-Ansätze.