Start-up-Investor 19.09.2019, 14:14 Uhr

Rocket Internet hat 3 Milliarden Euro in der Kasse

Die Kassen des Start-up-Investors Rocket Internet  sind prall gefüllt. Die für weitere Investitionen zur Verfügung stehenden liquiden Mittel belaufen sich auf drei Milliarden Euro.
(Quelle: Rocket Internet)
Die Kassen des Start-up-Investors Rocket Internet sind nach Börsengängen seiner Beteiligungen weiter gut gefüllt. Die für weitere Investitionen zur Verfügung stehenden liquiden Mittel beliefen sich Ende August auf drei Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Berlin mitteilte. Der Gewinn nach Steuern ist im ersten Halbjahr 2019 deutlich auf 548 Millionen Euro gestiegen - nach 297 Millionen Euro im Vorjahreszeitraum.
Rocket Internet gründet und investiert in Internet- und Technologieunternehmen. Viele seiner aktuellen und früheren Beteiligungen sind an der Börse notiert. Im vergangenen Jahr ging etwa der Online-Möbelhändler Home24 aufs Parkett. Dazu kommt der Kochboxenversender Hellofresh, aus dem Rocket Mitte Mai ganz ausgestiegen war, und Delivery Hero. Seine Anteile am Online-Möbelhändler Westwing, der ebenfalls vergangenes Jahr an die Börse gegangen war, hatte Rocket Internet Mitte Mai ebenfalls vollständig verkauft. Seit Januar 2018 ist Rocket Internet bei 15 neuen Geschäftsmodellen als Inkubator aufgetreten.
Der seit Juli an der Börse notierte Online-Modehändler Global Fashion Group (GFG) steigerte seine Erlöse im ersten Halbjahr währungsbereinigt um 16 Prozent auf 603 Millionen Euro. Bei Jumia, einer Internetplattform, die etwa Elektronik, Mode und Lebensmittel anbietet und seit April an der New Yorker Börse gelistet ist, erhöhte sich im ersten Halbjahr das Bruttowarenvolumen um 64 Prozent auf 521 Millionen Euro. Der über den Marktplatz erzielte Umsatz stieg um 96 Prozent. Der Möbelanbieter Home24 erhöhte die Umsätze währungsbereinigt um knapp ein Fünftel auf 178 Millionen Euro.


Das könnte Sie auch interessieren