Erst im kommenden Jahr 20.09.2019, 13:55 Uhr

IPO von Airbnb lässt weiter auf sich warten

Der Börsengang von Airbnb verzögert sich weiter. Erst im Laufe des kommenden Jahres will der Unterkünfte-Vermittler den Schritt aufs Börsenparkett wagen.
(Quelle: shutterstock.com/Tero Vesalainen)
Der Apartment-Vermittler Airbnb spielt bei seinem geplanten Börsengang weiter auf Zeit. Das Unternehmen teilte am Donnerstag mit, erst im Laufe des kommenden Jahres mit einer Aktien-Premiere zu rechnen. Das Mega-Projekt entwickelt sich zunehmend zur Hängepartie: Anfang 2017 hatte Airbnb-Chef Brian Chesky den Börsengang noch als "Zweijahresprojekt" bezeichnet. Im Februar des vergangenen Jahres hiess es dann, dass es 2018 nichts mehr werde.
Die Wall Street fiebert schon lange auf die Börsenpremiere der in San Francisco ansässigen Firma hin, die sich seit Gründung 2008 von einer kleinen Online-Schlafplatzbörse zu einem Tourismus-Schwergewicht und grossen Rivalen der Hotelbranche entwickelt hat.

Probleme in New York

Laut einem Bericht des US-Magazins "Bloomberg Businessweek" hat Airbnb Druck, Probleme in New York zu lösen, bevor es an die Börse geht. Mit den Behörden der wichtigen US-Metropole liegt die Firma schon lange im Clinch.
Demnach ist es Airbnb in New York bislang nicht gelungen, sich mit den Aufsehern zu einigen. Investoren drängten aber darauf, dass die rechtliche Baustelle vor dem Börsengang geschlossen werde. Airbnb hat zwar einen rasanten Aufstieg hinter sich und wurde bereits mit 31 Milliarden US-Dollar bewertet. Doch es gibt viel Kritik: Der Firma wird unter anderem vorgeworfen, den Mangel an erschwinglichem Wohnraum zu verstärken, illegale Inserate zu dulden und ruhige Nachbarschaften lärmenden Touristen-Horden auszuliefern.


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